Wetterchaos in Österreich : Schüler müssen tödlichen Unfall ihres Lehrers mit ansehen

Meterhoher Schnee ist einem Lehrer in Österreich zum tödlichen Verhängnis geworden.
Meterhoher Schnee ist einem Lehrer in Österreich zum tödlichen Verhängnis geworden.

Ein 62-jähriger Lehrer ist beim Skifahren in Österreich tödlich verunglückt. Die Schüler konnten ihn nicht mehr retten.

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09. Januar 2019, 11:04 Uhr

Mariazell | Im Beisein seiner Schüler ist ein 62 Jahre alter Lehrer nach einem Skiunfall auf der Mariazeller Bürgeralpe in Österreich gestorben. Der Mann verlor aus bislang ungeklärter Ursache bei der Abfahrt einen Ski und stürzte links über den Pistenrand in einen steil abfallenden Wald, wie die Polizei in der Nacht auf Mittwoch mitteilte.

Dort blieb er im lockeren und metertiefen Schnee kopfüber stecken. Die nachkommenden neun Schüler konnten dem Mann aufgrund der Schneemassen nicht helfen. Einsatzkräfte der Bergrettung Mariazell konnten schließlich zu dem 62-Jährigen absteigen, stellten aber keine Lebenszeichen mehr fest.

Touristenorte nicht mehr erreichbar

In weiten Teilen Österreichs schneite es derweil in der Nacht auf Mittwoch weiter. Aufgrund der Lawinen- und Schneebruchgefahr mussten die Behörden zahlreiche Bundes- und Landesstraßen sperren. Am Mittwochmorgen waren einige weitere Orte nicht mehr erreichbar, darunter auch das bei Touristen beliebte Obertauern im Bundesland Salzburg. Die Inntalautobahn (A12) war in der Früh aufgrund eines umgestürzten Baumes in Richtung Innsbruck für etwa eine Stunde gesperrt. Auch vier Bahnverbindungen waren unterbrochen.

Weiterlesen: Schnee-Chaos in Bayern: Eingeschneite Gemeinde von Außenwelt isoliert

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