Bei Monsun in Indien : Tiger flieht vor Überschwemmung und macht es sich in Haus bequem

Ein Tiger ist vor den Monsun-Überschwemmungen in ein Haus geflüchtet. Symbolfoto
Ein Tiger ist vor den Monsun-Überschwemmungen in ein Haus geflüchtet. Symbolfoto

Ein Tiger ist vor heftigen Überschwemmungen in ein Wohnhaus geflüchtet. Er machte es sich in einem Bett bequem.

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18. Juli 2019, 17:27 Uhr

Neu Delhi | Ein Tiger ist in Indien vor den Monsun-Überschwemmungen in ein Haus geflüchtet. Dort legte er sich in ein Bett, wie die Naturschutzorganisation Wildlife Trust of India am Donnerstag mit einem entsprechenden Foto auf Twitter mitteilte. Der Kaziranga-Nationalpark, wo das Tier gewöhnlicherweise lebt, steht derzeit fast gänzlich unter Wasser.

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54 Tiere bei Monsun gestorben

Die Parktiere müssen durch die Wassermassen schwimmen, um sich auf höhere Gebiete zu retten. Mindestens 54 Tiere seien gestorben, hieß es. Darunter seien auch sechs vom Aussterben bedrohte Panzernashörner.

Als der Tiger in das Haus kam, sei glücklicherweise niemand dort gewesen, sagte ein Wildlife-Trust-Mitarbeiter der Deutschen Presse-Agentur.

Foto: dpa/Wildlife Trust of India
picture alliance/dpa
Foto: dpa/Wildlife Trust of India

"Die Nachbarn hörten Geräusche, schauten ins Zimmer und waren geschockt, als sie einen Tiger sahen, der es sich auf dem Bett gemütlich gemacht hat."

Monsunzeit bis September

Nach seinem Ausflug soll das Tier wieder in den Park gebracht werden. Dieser befindet sich im Bundesstaat Assam, der besonders vom Monsun betroffen ist. Wegen des starken Regenfälle in Südasien starben seit vergangener Woche schon mehr als 250 Menschen. Millionen verloren ihre Häuser oder wurden unter Trümmern begraben. Die Monsunzeit dauert gewöhnlich bis September.

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