Waffengewalt : Streit ums Aufräumen: Junge in USA tötet erst Oma und dann sich selbst

Das Haus der Großeltern eines 11-Jährigen wurde zum Tatort. Foto: dpa/Michael Reynolds
Das Haus der Großeltern eines 11-Jährigen wurde zum Tatort. Foto: dpa/Michael Reynolds

Nach einem Streit mit seinen Großeltern erschoss ein 11-Jähriger Junge zunächst seine Großmutter und dann sich selbst.

svz.de von
05. November 2018, 10:58 Uhr

Litchfield Park | Ein 11-Jähriger in den USA hat seine Großmutter und sich selbst erschossen. Zuvor hätten die Großeltern den Jungen mehrfach aufgefordert, sein Zimmer aufzuräumen, berichteten US-Medien unter Berufung auf das Büro des zuständigen Sheriffs am Sonntag (Ortszeit). Der Vorfall ereignete sich in der US-Kleinstadt Litchfield Park im Bundesstaat Arizona.

Demnach saßen die Großeltern am Samstagnachmittag auf der Couch und sahen fern, als der Enkel seiner 65 Jahre alten Oma mit einer Waffe des Opas von hinten in den Kopf schoss. Der Großvater sei dem Jungen zunächst hinterhergerannt, habe sich dann aber um seine Frau gekümmert. Kurz darauf habe der Junge sich selbst erschossen. Der Großvater verständigte die Polizei.

Der 11-Jährige lebte bei seinen Großeltern. Ersten Ermittlungen zufolge habe es vor der Tat keine Anzeichen dafür gegeben, dass der Junge sich oder einem anderen Schaden zufügen wollte, zitierten Medien das Büro des Sheriffs. Die Untersuchungen dauerten demnach noch an. Am Wochenende sorgte bereits ein Tötungsfall mit einem 15-jährigen Täter in der US-Kleinstadt DeBary in Florida für Aufsehen.

Der Jugendliche erdrosselte nach Polizeiangaben seine Mutter im Schlaf, verscharrte ihre Leiche dann auf einem Kirchengrundstück und versuchte, das Verbrechen zu vertuschen. Das mutmaßliche Motiv: Ein Streit über schlechte Schulnoten.


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