"Jerry" will leben : Ab in die Berge: Stier entkommt Schlachter und versteckt sich vor Verfolgern

Von so einem Ausblick träumte vielleicht auch Bulle 'Jerry' – und zog sich in die Berge zurück. Symbolfoto: dpa/Frank Mächler/lby
Von so einem Ausblick träumte vielleicht auch Bulle "Jerry" – und zog sich in die Berge zurück. Symbolfoto: dpa/Frank Mächler/lby

Stier "Jerry" ist auf der Flucht in Kroatien: Erst entkam er dem Schlachter, nun narrt er seit Tagen seine Verfolger.

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27. Oktober 2019, 21:29 Uhr

Split | Erst entkam Stier "Jerry" an der kroatischen Küste dem Schlachter, inzwischen narrt er seit Tagen seine Verfolger. Der etwa 650 Kilo schwere Koloss hatte es nach Medienberichten vom Sonntag geschafft, aus dem Schlachthof in Kastel Stari unweit von Split zu fliehen und sich bei der Flucht über Stock und Stein in den unwegsamen Bergen im Hinterland der Küste zu verstecken.

"Jerry" wird wohl nicht geschlachtet

Alle bisherigen Versuche, ihn einzufangen, seien erfolglos geblieben, selbst einer Einkesselung sei "Jerry" entkommen. "Er ist jetzt noch höher in die Berge entschwunden", wurde Schlachter Petar Skejo zitiert. Inzwischen hat "Jerry" gute Chancen, dem Schlachterbeil zu entkommen. "Wenn er schon dem sicheren Tod entronnen ist, soll er am Leben bleiben", sagt sein Besitzer Ivan Bozic. "Jerry bleibt frei. Wir alle sind Jerry", meinte er.

Selbst die kroatische Presse schloss sich den guten Wünschen an, zumal der findige Stier offensichtlich bereits vielen Menschen ans Herz gewachsen sei. "Alles Gute, Jerry" schrieb das Online-Magazin „24sata.hr" am Sonntag. (Weiterlesen: Richtig reagieren – Würden Sie diese Tier-Angriffe überleben?)

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