Mutter verschwunden : Baby in Stade ausgesetzt – Wie es dem kleinen Mädchen jetzt geht

Handtuch, Hemdchen und Schnuller – diese Gegenstände fand die Polizei bei dem Baby.
Handtuch, Hemdchen und Schnuller – diese Gegenstände fand die Polizei bei dem Baby.

Nur durch einen Zufall wurde der Säugling in Stade entdeckt. Er liegt mittlerweile auf der Kinderintensivstation.

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10. Dezember 2019, 14:28 Uhr

Stade | Die Polizei sucht weiter nach der Mutter eines in Stade ausgesetzten Neugeborenen. Bislang habe sich niemand gemeldet, und es gebe auch noch keine sachdienlichen Hinweise, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Das erst ein oder zwei Tage alte kleine Mädchen war am Freitagabend von einem aufmerksamen Paar entdeckt worden.

Die beiden hatten ihr Auto auf dem Gelände des Veranstaltungszentrums Stadeum geparkt und das Geschrei des Kindes gehört - sie fanden es auf einer Grünfläche. Der umgehend alarmierte Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens brachten das Kind nach der Erstversorgung in die Kinderintensivstation des Elbeklinikums.

Pfleger haben einen Namen für den Säugling

Dort liegt das kleine Mädchen noch immer – die dortigen Pfleger haben ihm den Namen Luisa gegeben. "Das passt perfekt zu der Kleinen", zitiert TV-Sender "RTL" eine Kinderkrankenschwester. Der Säugling habe sich inzwischen gut erholt.

Wenn es nicht gefunden worden wäre, hätte es die Nacht im Freien nach Angaben der Ärzte vermutlich nicht überlebt, so die Polizei am Montag. Weil sich bislang weder die Mutter noch andere Verwandte gemeldet haben, bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Gegen die noch unbekannte leibliche Mutter wird wegen Aussetzung ermittelt.

Hinweise an die Polizeiinspektion Stade unter der Rufnummer (04141) 102215.

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