Paudar, Genipapo-Frucht, Sphery : Mit diesen Ideen startet "Die Höhle der Löwen 2019"

Die Löwen sind zurück: Am 3. September startet bei Vox 'Die Höhle der Löwen'.
Die Löwen sind zurück: Am 3. September startet bei Vox "Die Höhle der Löwen".

Die "Höhle der Löwen" geht wieder los. Staffel 6 startet mit dem Bratpulver Paudar und der Genipapo-Frucht.

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02. September 2019, 14:50 Uhr

Berlin | Am 3. September startet wieder die Vox-Show "Die Höhle der Löwen" (20.15 Uhr). In der sechsten Staffel stößt mit Nils Glagau ein neuer Investor dazu. Der 43-Jährige ist Inhaber von Orthomol, einem Unternehmen für Nahrungsergänzungsmittel. Wieder mit dabei sind Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Gregor Kofler und Frank Thelen. Die Geschäftsideen der ersten Folge stellt Vox in einer Mitteilung vor, die wir hier zitieren:

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PAUDAR aus Düsseldorf

„Eine Grundnervosität ist vorhanden, aber wir gehen auch mit richtig viel Lust darein”, so Johannes Schmidt vor dem Gang in „Die Höhle der Löwen”. Gemeinsam mit Deniz Schöne stellen die Düsseldorfer ihr innovatives Produkt vor. Anbraten ohne Fettspritzer und nahezu fettfrei – das kann PAUDAR Bratpulver. Das pflanzliche Bratfett in Pulverform ist leicht dosierbar und minimiert den Fetteinsatz beim Braten auf ein Minimum. „So landet weniger Fett in der Pfanne und auf den Hüften”, erklärt Deniz Schöne den Vorteil von PAUDAR. Eineinhalb Jahre Entwicklungsarbeit stecken in dem Produkt. Um sich auch im Massenmarkt zu etablieren zu können, erhoffen sich die beiden Gründer von den Löwen 125.000 Euro für 12,5 Prozent Unternehmensanteile.

Wheelblades aus Maienfeld (Schweiz)

Patrick Mayer (40) stellt sein Start-up „Wheelblades“ vor. Der begeisterte Wintersportler hatte mit 21 Jahren einen schweren Snowboard-Unfall und ist seitdem auf einen Rollstuhl und Gehhilfen angewiesen. Um anderen Menschen mit Bewegungseinschränkungen ein Stück Unabhängigkeit wiederzugeben, erfand Patrick Mayer seine „Wheelblades“. Das sind speziell angefertigte Kufen, die unter die Vorderräder eines Rollstuhls gesteckt werden und das Einsacken im Schnee verhindern sollen. Darüber hinaus können die „Wheelblades“ auch bei einem Kinderwagen oder einem Rollator zum Einsatz kommen. Sein zweites Produkt ist der „SafetyFoot“ – ein Aufsatz für Gehhilfen. Er verhindert das Einsinken, ist stabil und rutschfest und leicht zu montieren. Er soll auch auf Untergründen wie Schnee, Sand oder auf Feld- und Wanderwegen Sicherheit und Halt geben. Werden die „Löwen“ die benötigten 100.000 Euro investieren?

JAGUA for YOU aus Hamburg

Janet Carstensen (37) aus Hamburg möchte frischen Wind in die Tattoo-Branche bringen. Ihr Hautgel wird aus dem Saft der südamerikanischen Frucht Genipapo Americana gewonnen und damit kann sich jeder ein echt aussehendes, temporäres Tattoo auf die Haut zeichnen lassen. Sie halten bis zu zwei Wochen, sind kinderleicht aufzutragen, lassen sich zu einhundert Prozent ohne Rückstände wieder entfernen und bringen keinerlei Nebenwirkungen mit sich. Die studierte Betriebswirtin präsentiert den Löwen ihr Produkt am eigenen Körper: „Ich bin ein Fan der ersten Staffel und deshalb habe ich mir eure Gesichter tätowiert.” Das hinterlässt großen Eindruck bei den Investoren, aber kann sie auch mit dem Produkt überzeugen? Um ihre „One-Woman-Show“ auszubauen benötigt Carstensen von den Löwen 150.000 Euro und bietet für 15 Prozent ihrer Firma.

Sphery aus Zürich (Schweiz)

Sphery ist ein zertifiziertes Fitnessgerät, das mit einer einzigartigen Softwarelösung den „ExerCube“ ausmacht. Beim Training mit dem „ExerCube“ absolviert der Spieler mit vollem Körpereinsatz diverse Games und durch die zusätzliche kognitive Herausforderung wird es zu einem ganzheitlichen Körper- und Gehirntraining. Die drei Gründer benötigen 500.000 Euro und bieten dafür 10 Prozent ihrer Firmenanteile.

Skills4School aus Hamm

Das Handy muss kein Killer für gute Noten sein. Mit der Skills4School Lern-App kann das Smartphone sogar beim Lernen helfen. Gründer Rubin Lind entwickelte bereits im Alter von 17 Jahren die App, die Lehrer und Schüler online miteinander verbindet. Schüler können sich ganz einfach die App runterladen und passend zum Lehrplan alle Inhalte interaktiv lernen und permanent ihren Lernfortschritt sehen. Auch Lehrer können zu bestimmten Themenfeldern vorgeschlagene Übungen auswählen und Schüler für das Portal freischalten. Diese können sich dann sowohl individuell als auch gemeinsam auf Klausuren vorbereiten: Ein Lernalgorithmus ermittelt den individuellen Lernfortschritt und passt die Inhalte an, gleichzeitig kann sich die Klasse in der App über Übungen austauschen. Der heute 19-jährige Gründer ist bereit, 14 Prozent seiner Unternehmensanteile abzugeben und möchte dafür 700.000 Euro von den „Löwen“.

Außerdem gibt es ein Wiedersehen mit Karl-Heinz Bilz, der mit seiner „AbflussFee” in der 3. Staffel von „Die Höhle der Löwen” für Furore sorgte.

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