Hohe Geldstrafe durch Amtsgericht : Sex in Berliner S-Bahn wird für Pärchen zu teurem Vergnügen

Die Berliner S-Bahn ist kein Ort für intime Begegnungen.
Die Berliner S-Bahn ist kein Ort für intime Begegnungen.

Wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses müssen Beide nun eine erhebliche Geldstrafe zahlen.

svz.de von
25. April 2019, 21:29 Uhr

Berlin | Für öffentlichen Sex zur Mittagszeit in einer Berliner S-Bahn müssen ein Mann und eine Frau 7500 Euro Strafe bezahlen. Das Berliner Amtsgericht verhängte bereits am 10. April das Urteil wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, wie ein Gerichtssprecher nun mitteilt. Die "Bild" und die "B.Z." hatten darüber berichtet.

Zeugen ziehen Notbremse

Der Vorfall ereignete sich an einem Sonntag im April vor einem Jahr. Auf der S-Bahnstrecke in der Berliner Innenstadt kam es zu dem Oralsex zwischen der Frau und dem Mann, wie die Bundespolizei damals mitteilte. Fahrgäste, darunter auch Kinder, hätten das Geschehen ungehindert beobachten können. Zeugen mischten sich ein. Es kam zu einem heftigen Streit mit Handgreiflichkeiten. Schließlich zog ein Fahrgast die Notbremse. Polizisten nahmen das Paar fest. Die 37-jährige Frau muss dem Urteil zufolge 3900 Euro bezahlen, der 39-jährige Mann 3600 Euro.

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