Sphen und Magic im Zoo von Sydney : Glück perfekt: Schwule Pinguine werden Eltern

Pinguine wechseln sich bei der Aufzucht der Babys in ihren Aufgaben ab.
Pinguine wechseln sich bei der Aufzucht der Babys in ihren Aufgaben ab.

Das schwule Pinguin-Paar Sphen und Magic hatten sich zunächst um ein Fake-Ei gekümmert, nun bekamen sie ein echtes.

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14. Oktober 2018, 08:46 Uhr

Sydney | Sphen und Magic – das ist wahre Liebe. Doch irgendwas fehlte dem schwulen Pinguin-Paar noch zum vollendeten Glück: ein Baby. Und genau dieses werden sie bald bekommen. Die Pinguine, die im Aquarium von Sydney leben, hüteten lange Zeit ein Fake-Ei und kümmerten sich in einem liebevoll eingerichteten Nest rührend darum. Die Tierpfleger tauschten dieses Ei nun gegen ein echtes aus.

"Als die Brutperiode immer näher kam, begann das Paar Steine zu sammeln und daraus ein Nest zu bauen. Inzwischen haben sie mehr Steine, als jedes andere Paar", heißt es auf der Website des Aquariums. "Die Eltern wechseln sich mit ihren Aufgaben täglich ab. Einer brütet das Ei aus, während der andere um das Nest patrouilliert, um Stein-Diebe und besonders neugierige Nachbarn abzuwehren."

Das echte Ei stammt von einem anderen Paar, das zwei Eier bekommen hatte. "Sphen und Magic sind ein wirklich tolles Team. An vielen Tagen ist das Ei überhaupt nicht zu sehen, was bei der Pinguinbrut wirklich super ist."

Schwule Paare unter Pinguinen sind keine Seltenheit. Bestes Beispiel: Im dänischen Zoo in Odense klaute ein gleichgeschlechtliches Pinguinpaar aus Eifersucht seinen Artgenossen sogar ein Küken. Denn auch bei den schwulen Pinguinen besteht ein reger Kinderwunsch.

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