Wiederbelebung am Beckenrand : Schüler rettet Vierjährigen in Freibad vor dem Ertrinken

Der 13-jährige Justin hat ein auf dem Grund des Schwimmerbecken treibende Kleinkind aus dem Wasser gezogen.
Der 13-jährige Justin hat ein auf dem Grund des Schwimmerbecken treibende Kleinkind aus dem Wasser gezogen.

Die Polizei lobt die Zivilcourage eines Teenagers, der in der Oberpfalz ein Kleinkind vor dem Ertrinken bewahrt hat.

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10. Juli 2019, 06:07 Uhr

Windischeschenbach | Der 13-jährige Schüler Justin Fischer aus der Oberpfalz ist in einem Freibad zum Lebensretter geworden. Er bemerkte auf dem Grund des Nichtschwimmerbeckens einen kleinen Jungen. Als sich dieser nicht bewegte, tauchte Justin zu ihm herunter und zog ihn aus dem Wasser. "Seine Lippen waren blau, er hat nicht mehr geatmet", sagte Justin.

Ein Bademeister übernahm am Beckenrand die Herzdruckmassage. Kurz darauf begann der Vierjährige wieder zu atmen. Für ihn sei es selbstverständlich gewesen zu helfen, sagte der Schüler. Polizei und Schwimmmeister lobten den Schüler für seinen Einsatz.

Mutter hatte Sohn vermisst gemeldet

Die Polizisten Michael Mutzbauer und Alexander Horn waren Anfang Juni zum dem Einsatz ins Freibad gerufen worden. Die Mutter des Vierjährigen hatte schon nach ihrem Sohn gesucht, der kurz zuvor noch am Sandspielplatz gewesen sei, erzählte Mutzbauer. Als sie zum Beckenrand kam, habe der Kleine schon wieder geatmet.

Der Junge sei dann in das Klinikum nach Weiden gebracht worden. Dort besuchten ihn die Beamten und versprachen ihm, mit dem Streifenwagen bei ihm zu Hause vorbeizufahren. Dieses Versprechen lösten sie kürzlich ein, wie bei der Polizei Oberpfalz auf Twitter zu sehen ist. Der Junge habe alles gut überstanden, sagte Mutzbauer.

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