Durchsuchung bei Mitschüler : Schüler mit falscher Todesanzeige gemobbt

An einer Schule in Bayern kam es zu einer makabaren Mobbing-Aktion.
An einer Schule in Bayern kam es zu einer makabaren Mobbing-Aktion.

An der Realschule in Bayern wurde bereits mehrmals wegen Mobbings ermittelt.

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16. Dezember 2019, 15:48 Uhr

Nördlingen | Mit einer falschen Todesanzeige ist in Bayern ein Schüler gemobbt worden. Am vergangenen Freitag erschien eine Traueranzeige in einer Zeitung, in der der angebliche Tod eines 13 Jahre alten Jungen mitgeteilt wurde, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Mitschüler gibt Todesanzeige auf

Nach den bisherigen Ermittlungen soll ein 14 Jahre alter Mitschüler einer Schule in Nördlingen die Anzeige aufgegeben haben. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Jugendlichen wurden nach Angaben der Polizei Beweismittel sichergestellt. Der beschuldigte Schüler sei im Beisein seiner Eltern zu den Vorwürfen befragt worden. Der Verdächtige bestreite eine Beteiligung an dem Erscheinen der gefälschten Anzeige. Weitere Details zu dem Fall nannten die Ermittler nicht.

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Schüler Opfer von Angriffen über soziale Medien

Schon zuvor hatte die Polizei wegen Mobbings an der Realschule ermittelt. Im November hatte die Kripo mitgeteilt, dass fünf Mädchen und Jungen der achten Jahrgangsstufe Opfer von Angriffen über soziale Medien wurden. Den Kindern wurden unter anderem pornografische Inhalte übermittelt. "Außerdem fand eine Belästigung durch zahlreiche Callcenter-Anrufe statt", hieß es von Seiten der Beamten.

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