Riesenpatzer der Bank : Amerikanerin wird zur Millionärin – für zehn Minuten

Zumindest kurzzeitig wurde eine junge Amerikanerin zur Millionärin.
Zumindest kurzzeitig wurde eine junge Amerikanerin zur Millionärin.

In den USA wurde eine junge Frau zur Millionärin – weil ihre Bank sich einen folgenschweren Fehler leistete.

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20. Juli 2018, 11:26 Uhr

Boston | Was man mit einer Million nicht alles machen könnte: Ein Haus kaufen, auf Weltreise gehen, Schulden bezahlen. Ellen Flemming aus Boston würde ihren Job kündigen und ihren Studienkredit zurückzahlen. Zumindest waren das die ersten Gedanken der Amerikanerin, als in dieser Woche überraschend eine Million Dollar auf ihrem Konto auftauchte. Zuvor lag der Kontostand bei gerade einmal 63 Dollar.

Die 26-Jährige hätte ihren Reichtum wahrscheinlich gar nicht bemerkt, hätte ein Mitarbeiter der Bank ihr nicht eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Es sei eine Überweisung auf ihrem Konto eingegangen. Irritiert loggte sich Flemming via Online-Banking ein und entdeckte auf der Haben-Seite 1,1 Millionen US-Dollar, wie sie der Zeitung "Boston Globe" berichtete.

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Für einen kurzen Moment überlegte die Amerikanerin, wie schön ihr Leben als Millionärin aussehen könnte. Doch die Ehrlichkeit siegte und Flemming rief den Bankberater zurück, um ihn über seinen Fehler aufzuklären. Dieser hatte die Ellen Flemming aus Boston mit einer Ellen Flemming aus Florida verwechselt. "Natürlich sollte man jede Gelegenheit, die sich einem bietet, ergreifen", sagte Flemming der Zeitung. "Aber das schien mir eine Gelegenheit zu sein, die mich direkt ins Gefängnis bringt." Nur zehn Minuten später war das Geld auch schon wieder verschwunden.

Ehrlich währt am längsten?

Wäre man wohl auch so ehrlich gewesen? Auf Ellen Flemmings Twitter-Account sammeln sich die Vorschläge, was sie in ihrer kurzen Zeit als Millionärin hätte machen sollen: Nach Mexiko auswandern, möglichst teure Waren online bestellen oder zumindest einen kleinen Teil des Geldes zur Seite schaffen.

Die junge Frau nimmt ihren kurzzeitigen Reichtum mit Humor und wünscht sich, dass sie in ihrem Nachruf als "Einmal-Millionärin" bezeichnet wird. Ihr Vater hat aus der Geschichte jedenfalls schon Konsequenzen gezogen: Da seine Tochter nicht mit Geld umgehen könne und eine Million innerhalb von Minuten verloren hat, habe er sie aus dem Testament gestrichen. Auch an den Erlösen aus dem Hauskauf werde er sie nicht beteiligen. Wie gewonnen, so zerronnen ...

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