Serie Wochentage : Samstag, der schönste Tag von allen

Endlich Wochenende: Der Samstag gehört der Familie. Foto: Frank Leonhardt/dpa
Endlich Wochenende: Der Samstag gehört der Familie. Foto: Frank Leonhardt/dpa

Der schreckliche Montag, der stressige Dienstag, der langweilige Mittwoch, der Fast-schon-Wochenende-Donnerstag, der Endspurt-Freitag, der Freizeit-Samstag und der besinnliche Sonntag: Unsere Wochentage sind mit vielen Assoziationen verknüpft. Woher kommen sie? Und stimmen sie überhaupt? Unsere Serie zu den Wochentagen geht diesen Fragen auf den Grund. Heute lesen Sie Teil 6: Freitag, der schönste Tag von allen.

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10. August 2019, 05:00 Uhr

Osnabrück | Samstage sind super: Viel die die Woche über bei der Arbeit rangeklotzt haben, können am freien Samstag entspannen. Für viele gehört also dieser sechste der Tag der Woche ganz der Familie, der Freizeit, den Freunden und den Hobbies. Wirklich? Nicht ganz: Statistiken weisen den Samstag als umsatzstärksten Tag der Woche im Handel aus, ganze 23 Prozent des Jahresumsatzes generiert der Einzelhandel am Samstag.

Damit das Shopping-Erlebnis funktioniert, müssen deshalb ausgerechnet am Samstag viele Menschen arbeiten, schließlich muss jemand die Regale füllen, Kunden beraten und sie letztlich abkassieren. Auch in Cafés, Restaurants, Kinos, und Clubs ist Samstag Hochkonjunktur, auch hier arbeiten viele, um denjenigen, die frei haben, ihren Samstag zu versüßen. Laut einer Datenerhebung aus 2016 müssen 45 Prozent der Arbeit gelegentlich oder regelmäßig an Samstagen arbeiten, in Krankenhäusern etwa, an Tankstellen oder im Freizeitpark.

Der Beliebtheit tut das keinen Abbruch. Umfragen belegen, dass der Samstag der beliebteste Tag von allen ist. Das ist auch kein Wunder, den nahezu alle Familienfeste finden samstags statt

Samstage sind also gesellige Wochentage, aber auch betriebsam. Doch woher stammt dieser seltsame Name? Und warum nennen viel den Samstag auch Sonnabend? Das und mehr verraten wir im sechsten Teil unserer Serie zu den Wochentagen:

Woher kommt der Name?

Die Römer widmeten den Tag Nummer sechs der Woche ihrem Gott Saturn, der Tag hieß bei Ihnen „dies saturni“, Tag des Saturn. Natürlich stand ebenfalls der jüdische Sabbat für den Samstag Pate. Über die Jahre schliffen sich die Begriffe an zu unserem heute üblichen Samstag. Vor allem im Osten, aber auch im Norden wird der Tag auch Sonnabend genannt - der Abend vor dem Sonntag. Ähnlich wie der Begriff Heiligabend weist der Sonnabend auf den Sonntag als kirchlichen Feiertag hin.

Wie nennen unsere Nachbarn diesen Tag?

Im Englischen heißt der Samstag „saturday“, den Saturn hört man also deutlich heraus. Der italienische Begriff „sabato“ indes vereist auf den Sabbat, ebenso wie das spanische Wort „sabado“. Die Niederländer nennen den Samstag „zaterdag“, eine Reminiszenz an Saturn.

Was sagt der Volksglaube? Was sollte man an diesem Tag besser vermeiden, was sollte man unbedingt tun?

Ist dieser Tag auch ein wiederkehrender Feiertag?

Wer hat ihn besungen oder ihm ein Kunstwerk gewidmet?

Welche kuriosen Geschichten drehen sich um diesen Tag?

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