Fakten vor dem Filmstart : Remake nach 54 Jahren: Was bringt die neue Mary Poppins?

Emily Blunt ist die Titelheldin im neuen Film über Mary Poppins. Foto: Jay Maidment/Disney
Emily Blunt ist die Titelheldin im neuen Film über Mary Poppins. Foto: Jay Maidment/Disney

Mary Poppins ist eine der beliebtesten Disney-Heldinnen. Nach 54 Jahren kehrt das magische Kindermädchen ins Kino zurück.

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06. Dezember 2018, 14:12 Uhr

Berlin | 1964 schwebte das beste Kindermädchen aller Zeiten am Regenschirm auf die Leinwand. Ein halbes Jahrhundert später kommt das Remake: „Mary Poppins Rückkehr“. In Deutschland ist das Familien-Musical ab dem 20. Dezember zu sehen. Was Sie bis dahin wissen müssen:

Wer ist Mary Poppins? Die Titelheldin des Disney-Klassikers ist ein Kindermädchen, das seine ordnungsliebende Erziehung mit der Fähigkeit zu zaubern unterläuft – ein unwiderstehlicher Zwitter aus Vernunft und Fantasie. In Robert Stevensons Disney-Film von 1964 verteidigt Poppins den Spieltrieb der Kinder Jane und Michael gegen das Zweckdenken ihres Vaters. In Rob Marshalls Fortsetzung kehrt sie zurück, um die nun erwachsenen Geschwister an die Träume ihrer Kindheit zu erinnern. Ihren ersten Auftritt hatte die am Regenschirm über den Himmel fliegende Nanny ab 1934 in den Kinderbüchern von P. L. Travers (1899–1996).

Wer spielt Mary Poppins? Die erste Verfilmung wurde der Durchbruch von Julie Andrews. Nachdem sie die ersehnte Hauptrolle in „My Fair Lady“ an Audrey Hepburn verloren hatte, gab sie ihr Leinwand-Debüt in dem Disney-Musical, das ihr gleich den Oscar einbrachte – und eine Weltkarriere mit Hits wie „The Sound of Music“ (1965) und „Victor/Victoria“ (1982) ermöglichte. Im Remake geht die Rolle an Emily Blunt („Girl on the Train“).

Wie erfolgreich ist das Musical? „Mary Poppins“ gilt als Krönungswerk Walt Disneys; es ist der einzige Film, mit dem er als Produzent zu Lebzeiten für den Best-Picture-Oscar nominiert wurde. Gewonnen hat „Mary Poppins“ dann fünf Academy Awards. Einer davon prämierte die visuellen Effekte des Films, der seine Schauspieler in Fantasiesequenzen mit Trickfiguren agieren lässt. Richard M. Sherman und Robert B. Sherman wurden zweimal ausgezeichnet, für den Soundtrack und für ihren Song „Chim Chim Cheree“. In der Nachwirkung wurde das Lied vom Marys gesungenem Zungenbrecher „Supercalifragilisticexpialigetisch“ geschlagen. In der Bestenliste des Amerikanischen Filminstituts rangiert der Song auf dem 36. Platz. Der Film selbst schafft es in dem Ranking sogar auf Rang 6 der besten Musicals aller Zeiten.

Was bringt das Remake? Wie das Original ist der neue Film ein lupenreines nostalgisches Musical, das auch die Kombination mit Trickelementen beibehält. Für die Qualität verbürgt sich Dick van Dyke, der 54 Jahre nach seinem ersten Auftritt als Mary Poppins’ Freund noch einmal für eine Szene zurückkehrt.

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