Studie : Reisebeschränkungen haben Virus-Verbreitung verlangsamt

Kaum noch Passagiere am Flughafen in New York.
Kaum noch Passagiere am Flughafen in New York.

Immer mehr Länder verschärfen ihre Einreisebestimmungen – ein wichtiger Schritt.

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14. März 2020, 08:33 Uhr

New York | Die nach dem Ausbruch des Coronavirus in China vorgenommenen Reisebeschränkungen haben den Export von Fällen ins Ausland einer Studie zufolge bis Mitte Februar um rund 70 Prozent verringert. Ohne diese Reisebeschränkungen wären bis zum 15. Februar 779 Sars-CoV-2-Fälle exportiert worden, schreiben die Autoren um Alison Galvani von der US-Universität Yale in der am Freitag (Ortszeit) im Fachjournal "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlichten Studie.

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Virusverbreitung verlangsamt

Ende 2019 waren erste Fälle in der chinesischen Metropole Wuhan bekannt geworden, rund drei Wochen später hatte die chinesischen Regierung weitgehende Reisebeschränkungen eingeführt.

Diese und andere Reisebeschränkungen und Einreisekontrollen hätten die Ausbreitung des neuartigen Erregers verlangsamt, schreiben die Forscher. Alleine könnten sie so einen Ausbruch aber nicht eindämmen - beispielsweise weil viele Infizierte bei der Einreise in ein anderes Land keine Symptome gezeigt hätten. Für ihre Untersuchung nutzten die Wissenschaftler unter anderem Flugdaten und solche zur Verbreitung des Virus.

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