Vorfall in Prüfung : Medienbericht: Rechtsextremer Wachschutz an KZ-Gedenkstätte in Brandenburg

Die KZ-Gedenkstätte in Oranienburg.
Die KZ-Gedenkstätte in Oranienburg.

Die Gedenkstättenstiftung habe die Wachfirma aufgefordert, den Fall zu prüfen und Konsequenzen einzuleiten.

svz.de von
16. Februar 2019, 18:35 Uhr

Oranienburg | Für den Wachdienst in Brandenburger KZ-Gedenkstätten sollen teilweise Mitarbeiter eines als rechtsextrem eingeschätzten Wachunternehmens eingesetzt worden sein. In insgesamt sechs Schichten seien Mitarbeiter des Unternehmens beschäftigt worden, bestätigte ein Sprecher der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten am Samstag einen Bericht der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" vom Samstag.

Vorfall wird geprüft

Demnach wurde die Wachfirma aus Cottbus von der eigentlich beauftragten Firma als Subunternehmen engagiert. Die Gedenkstättenstiftung habe die zuständige Wachfirma aufgefordert, die Geschäftsbeziehungen zu dem Subunternehmen einzustellen. Der Vorfall werde weiter geprüft, sagte der Sprecher.

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