Schutz vor Masern, Mumps und Röteln : In diese Kita dürfen nur noch geimpfte Kinder

Eine private Kita in Essen nimmt nur noch geimpfte Kinder auf.
Eine private Kita in Essen nimmt nur noch geimpfte Kinder auf.

In eine private Kita in Essen dürfen nur noch Kinder, die einen Impfschein besitzen.

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15. Februar 2019, 15:22 Uhr

Essen | Eine private Kita in Nordrhein-Westfalen nimmt nur noch Kinder mit Impfschutz auf. Die "Kinderkiste" in Essen und vier weitere angeschlossene Horte mit insgesamt rund 60 Kindern nehmen ab sofort nur noch Kinder auf, die gegen gängige Krankheiten wie Masern, Mumps und Röteln geimpft sind.

"So wie katholische Einrichtungen sich einen Taufschein vorlegen lassen, verlangen wir nun auch einen Impfnachweis von den Eltern", sagte Kita-Betreiberin Jutta Behrwind am Freitag.

Sehr viel positive Resonanz

Kinder, die keinen Impfschutz hätten, würden bei der Anmeldung abgelehnt, hieß es. Zuerst hatte der WDR berichtet. Impfungen seien nach Ansicht des 13-köpfigen Elternrats der fünf Einrichtungen notwendig und sinnvoll. Es gebe sehr viel positive Resonanz, hieß es.

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Private Kita-Träger bräuchten für eine solche Vorgabe keine Genehmigung der Behörden, sagte eine Stadtsprecherin. Sie könnten ihre Verträge frei festlegen. Das Gesundheitsamt halte die Idee für gut.

Auch in dieser Kita gilt Impfschutz

Die Entscheidung, ob Kinder geimpft werden oder nicht, obliegt hierzulande den Eltern. In Deutschland gibt es keine Impfpflicht, nur eine Impfempfehlung. Ähnlich wie nun in Essen gilt auch in der Verbandsgemeinde Wethautal in Sachsen-Anhalt eine Impfpflicht für Kita-Kinder: In den Kindereinrichtungen des Wethautals erhalten nur geimpfte Kinder einen Platz. Eine Familie legte dagegen Beschwerde ein.

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