Foto des Prinzen mit Elefanten : Harry reicht Beschwerde gegen britisches Boulevardblatt ein – und scheitert

Prinz Harry ist mit einer Beschwerde gegen die Zeitung 'Mail on Sunday' gescheitert.
Prinz Harry ist mit einer Beschwerde gegen die Zeitung "Mail on Sunday" gescheitert.

Es kommt ziemlich häufig vor, dass Prinz Harry gegen die Berichterstattung der Presse vorgeht. Mit einer Beschwerde ist er jetzt jedoch gescheitert.

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30. Januar 2020, 19:10 Uhr

Prinz Harry ist mit einer Beschwerde gegen die britische Boulevardzeitung "Mail on Sunday" gescheitert. Die britische Medienaufsicht (Ipso) wies seine Beschwerde am Donnerstag zurück. In dem Fall ging es um einen Artikel über Fotos von Harry mit einem Elefanten, die der 35-Jährige im Onlinedienst Instagram veröffentlicht hatte.

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Kritik an angeleinten Elefanten

Der Artikel trug die Überschrift "Betäubt und angebunden – was Harry über diese beeindruckenden Tierfotos verschweigt". In dem Text wurde kritisiert, der Prinz habe verschwiegen, dass das Tier angeleint war. Harry warf der "Mail on Sunday" daraufhin vor, sie habe ihm unterstellt, dass er die Öffentlichkeit durch den Bild-Zuschnitt absichtlich in die Irre habe führen wollen.

2016 habe er das gleiche Bild mit einem anderen Zuschnitt veröffentlicht, erklärte Harry. Darauf sei die Leine zu sehen gewesen. Auf der Website der Naturschutzorganisation werde zudem erklärt, wie die Tiere ruhig gestellt und angebunden würden. Die britische Medienaufsicht kam nun jedoch zu dem Schluss, dass der Artikel nicht "erheblich irreführend" gewesen sei.

Mehrere Beschwerden eingereicht

Prinz Harry hat in den vergangenen Monaten mehrere Beschwerden gegen britische Medien eingereicht. Der 35-Jährige macht die bekanntermaßen aggressive britische Boulevardpresse für den Unfalltod seiner Mutter Diana 1997 verantwortlich. Zudem warf er der Presse vor, seine Frau Meghan in ähnlicher Weise wie seine Mutter zu verfolgen.

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