Schau in Potsdam : Was Fans in der neuen Harry-Potter-Ausstellung erwartet

Die Marke Harry Potter lässt die Kassen klingeln. Foto: Caroline Seidel/dpa
Die Marke Harry Potter lässt die Kassen klingeln. Foto: Caroline Seidel/dpa

Die Potter-Ausstellung kommt nach Potsdam – mit Vorschau auf "Phantastische Tierwesen 2". Fakten zu Film und Exhibition.

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11. Oktober 2018, 10:55 Uhr

Berlin | Seit 2009 tourt die Potter-Ausstellung um die Welt. Vor vier Jahre war die magische Schatzkammer schon in Köln zu sehen; zweite deutsche Station wird ab Samstag, 13. Oktober, die Caligari-Halle im Potsdamer Filmpark Babelsberg (bis zum 10. März 2019). Im November kommt dann der zehnte Film aus J. K. Rowlings magischem Universum ins Kino: „Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen“. (Angeber-Wissen: 15 Fakten über Harry Potter, die kaum jemand kennt)

Auf nach Hogwarts: Bei der Potsdamer Potter-Schau ist auch der Hogwarts-Express zu sehen. Foto: Chris Hollo/Hollo Photographics, Inc.
Chris Hollo/Hollo Photographics, Inc.
Auf nach Hogwarts: Bei der Potsdamer Potter-Schau ist auch der Hogwarts-Express zu sehen. Foto: Chris Hollo/Hollo Photographics, Inc.

Die Weasleys kommen nach Potsdam

Der Höhepunkt der Potsdamer Potter-Schau ist lebendig: Am ersten Tag haben Fans Gelegenheit Fred und George Weasley persönlich zu bestaunen. Die Darsteller der Zwillinge, James und Oliver Phelps, eröffnen die Ausstellung am Samstag um 9 Uhr. Seit ihrem letzten Filmauftritt vor sieben Jahren haben sie sich allerdings verändert. Ersten Pressefotos zufolge sind ihre einst knallroten Haare jetzt schwarz. (Voldemort – Origins of the Heir: Was treibt Potters Feind auf YouTube?)

Exponate als „Grindelwald“-Spoiler?

Auf 1600 Quadratmetern zeigt die Potter-Schau viel Vertrautes: Kulissen wie Hagrids Hütte und den Hogwarts-Express, Requisiten wie die Horcruxe und den Pokal des Trimagischen Turniers, Kreaturen wie einen Seidenschnabel und den Norwegischen Stachelbuckel. Zugleich gibt es Einblicke in noch unbekannte Gebiete des Rowling-Universums: Schon jetzt werden nämlich Artefakte aus dem kommenden Film „Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen“ zu sehen sein. Und auch aus dem Theaterstück „Harry Potter und das verwunschene Kind“, das erst im Frühjahr 2020 in Hamburg gastiert, zeigt die Ausstellung bereits jetzt Kostüme der Londoner Produktion. Womöglich verbirgt sich in den Vitrinen also sogar ein kleiner Spoiler.

Was passiert in „Phantastische Tierwesen 2“?

Mit den neuen Schaustücken eignet die Potter-Ausstellung sich umso mehr, um sich auf den zehnten Film aus der magischen Welt einzustimmen. Ins Kino kommt „Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen“ am 15. November. Der Film ist das zweite von fünf geplanten Abenteuern, die Rowling nach Abschluss der Potter-Reihe direkt für die Leinwand schreibt. Im Auftakt der Reihe wurde Gellert Grindelwald (Johnny Depp) vom Magischen Kongress der Vereinigten Staaten inhaftiert; nun entkommt der dunkle Zauberer, schart eine finstere Anhängerschaft um sich und betreibt die grausame Unterwerfung der nicht-magischen Welt. (Rowling im Theater: Mehr zum Potter-Stück in Hamburg)

Klassenfoto: das Ensemble aus 'Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen'. Foto: Warner Bros. Picture
Warner Bros. Picture
Klassenfoto: das Ensemble aus "Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen". Foto: Warner Bros. Picture

Was unterscheidet den neuen „Tierwesen“-Film vom ersten?

„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ (2016),mit dem die Vorgeschichte zur Potter-Saga vor zwei Jahren begann, machte Newt Scamander zur Hauptfigur – einen Magizoologen, der zuvor nur auf dem Titel von Harry Potters Schulbüchern auftauchte. Nun bekommt Scamander einen alten Bekannten als Freund: Im Kampf gegen Grindelwald steht ihm Albus Dumbledore zur Seite, der spätere Schulleiter von Hogwarts. Gespielt wird die Jugendversion der Figur von Jude Law. Auch in den Schauplätzen nähert sich der neue Film dem bekannten Universum: Während „Tierwesen 1“ noch in Amerika spielte, reist Newt Scamander nun nach Europa und besucht zum Beispiel Paris. Auch Hogwarts selbst, wo später Harry Potter lernen und leben wird, ist im Trailer wieder zu sehen.

Schlägt Rowlings magische Welt den Erfolg von „Star Wars“?

Bislang haben die Rowling-Filme gut 8,5 Milliarden Dollar eingespielt; das ergibt Rang drei auf der Liste der erfolgreichsten Filmuniversen aller Zeiten. Wenn die Fortsetzung der „Tierwesen“ so viel verdient wie ihr Vorgänger – nämlich 814 Millionen Dollar –, stößt Rowling „Star Wars“ (9,2 Milliarden Dollar) vom zweiten Platz der Bestenliste. Die Tabellenspitze hält Marvel mit uneinholbaren 17,5 Milliarden Dollar.

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