Schlangenlinienfahrt in Niedersachsen : Zwei Tage nicht geschlafen: Polizei zieht 19-Jährigen aus dem Verkehr

Die Polizei konnte den übermüdeten Mann aus dem Verkehr ziehen.
Die Polizei konnte den übermüdeten Mann aus dem Verkehr ziehen.

Auf dem Weg zur Polizeiwache schlief der 19-Jährige immer wieder ein.

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30. Juli 2019, 22:02 Uhr

Wilhelmshaven | Ein 19-Jähriger hat sich in Wilhelmshaven ans Steuer gesetzt, obwohl er völlig übermüdet war und unter dem Einfluss von Medikamenten und Drogen stand. Er fuhr in Schlangenlinien über die A29, geriet dort mehrfach auf den Grünstreifen und hat nach Aussage von Zeugen nach der Abfahrt von der Autobahn fast zwei Fußgänger übersehen, wie die Polizei mitteilte. Schließlich kam sein Wagen zum Stehen und eine Streife kontrollierte den 19-jährigen Fahrer.

Im Streifenwagen eingeschlafen

Der Mann gab an, seit zwei Tagen nicht geschlafen zu haben, an den vergangenen Tagen starke Medikamente eingenommen zu haben und zusätzlich noch Cannabis. Auf der Fahrt zur Polizei-Dienststelle schlief er im Streifenwagen immer wieder ein.

Die Polizei warnte nach dem Vorfall: Wer entsprechende Warnhinweise zu seiner Fahrtüchtigkeit ignoriere und einen Unfall verursache, müsse mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen. "Wird in der Blutprobe beispielsweise ein Beruhigungsmittel nachgewiesen, erlischt womöglich die Kaskoversicherung und es drohen Geldstrafe und Fahrverbot", heißt es.

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