Unterwegs in Sachsen-Anhalt : Polizei stoppt Schwarzfahrer mit 37 Messern im Rucksack

Ein völlig betrunkener Bahnfahrer ist in Sachsen-Anhalt von der Polizei aufgegriffen worden. In seinem Rucksack fanden die Beamten dutzende Messer.
Ein völlig betrunkener Bahnfahrer ist in Sachsen-Anhalt von der Polizei aufgegriffen worden. In seinem Rucksack fanden die Beamten dutzende Messer.

Der stark betrunkene Mann fuhr nicht nur ohne Fahrkarte Zug, sondern trug auch verbotene Waffen bei sich.

svz.de von
19. Juni 2019, 18:42 Uhr

Aschersleben | Die Bundespolizei in Sachsen-Anhalt hat einen Schwarzfahrer mit 37 Messern im Rucksack geschnappt. Zugbegleiter beförderten den stark alkoholisierten 24-Jährigen am Samstag in Aschersleben aus einem Regionalexpress, wie die Bundespolizei Magdeburg am Montag mitteilte. Ein Atemalkoholtest bei dem Mann ergab 4,0 Promille.

Acht verbotene Messer im Gepäck

Im Rucksack des 24-Jährigen wurden zudem 37 Messer gefunden, darunter acht verbotene Einhandmesser, ein Dolch und ein Jagdmesser. Die Messer wurden beschlagnahmt. Warum er so viele Messer bei sich trug, konnte der Mann nicht sagen.

Wegen seines hohe Alkoholpegels und einiger Verletzungen durch Stürze wurde er in einem Krankenhaus behandelt. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Mann unter anderem wegen Schwarzfahrens, Nötigung sowie Verstößen gegen das Waffengesetz.

Weiterlesen: Debatte über Messerverbote: "Kriminalisierung unschuldiger Bürger"

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