In Brandenburger Wald : Polizei sucht auch am Freitag weiter nach Rebecca

Polizeiwagen bei der großangelegten Suchaktion in einem Waldstück bei Kummersdorf.
Polizeiwagen bei der großangelegten Suchaktion in einem Waldstück bei Kummersdorf.

Mit einer erneuten Suchaktion hofft die Berliner Polizei, die Leiche der verschwundenen Rebecca zu finden.

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08. März 2019, 14:00 Uhr

Berlin | Die Suche im Fall der verschwundenen 15-jährigen Rebecca aus Berlin geht weiter. Eine Hundertschaft Polizisten durchkämmte seit dem späten Vormittag ein abgesperrtes Waldgebiet bei dem Ort Kummersdorf, 50 Kilometer südöstlich von Berlin. Dort hatte die Polizei am Donnerstag wegen eines Hinweises mit einer Hundertschaft, Hunden und einem Hubschrauber einen Wald durchkämmt, aber nichts gefunden.

"Wo man gestern wegen der Dunkelheit aufhören musste, setzt man heute wieder ein", sagte eine Sprecherin der Polizei. Die Polizisten waren mit Stöcken und Schaufeln ausgerüstet und liefen in langen Reihen nebeneinander durch den Kiefernwald. Auch Leichenspürhunde waren bei der Suchaktion wieder dabei.

Ein Hubschrauber stand bereit, ob er eingesetzt werden sollte, stand mittags noch nicht fest. Voraussichtlich bis zum Abend sollte gesucht werden. "So lange es die Sicht- und Wetterverhältnisse zulassen, wird man die Suche fortsetzen." Die Polizei twitterte zudem: "Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, werden wir Medienvertretende und Öffentlichkeit informieren."

Auch die mehr als 300 Hinweise, die nach einer ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" am Mittwochabend bei den Ermittlern eingingen, würden von Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt weiter geprüft. Die Gesamtzahl der Hinweise lag damit am Donnerstag bei rund 700.

Rebecca war am 18. Februar in den frühen Morgenstunden aus dem Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers verschwunden. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass sie getötet wurde.

Polizisten haben am Donnerstag mit Stöcken und Schaufeln nach Rebecca gesucht. Foto: dpa/Britta Pedersen
Britta Pedersen
Polizisten haben am Donnerstag mit Stöcken und Schaufeln nach Rebecca gesucht. Foto: dpa/Britta Pedersen


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