Polizei: "Keine Räumung" : Beseitigung von "Gefahrenstellen": Neuer Einsatz im Hambacher Forst

Ein Braunkohlebagger am Rand des Hambacher Forstes.
Ein Braunkohlebagger am Rand des Hambacher Forstes.

RWE-Mitarbeiter sollten "vor möglichen Übergriffen von Störern" geschützt werden.

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17. Februar 2020, 09:31 Uhr

Aachen | Die Aachener Polizei ist am Montag im Hambacher Forst im Einsatz. Laut Twitter-Mitteilung der Beamten wollte der Energiekonzern RWE dort Unrat und "mögliche Gefahrenstellen auf den Wegen" beseitigen.


Einsatz im Hambacher Forst: "Keine Räumung"

Die Polizei sei dabei, um die RWE-Mitarbeiter "vor möglichen Übergriffen von Störern" zu schützen. Zudem betonten die Beamten via Twitter, dass die Polizei den Hambacher Forst nicht räume.


Der Wald am Tagebau Hambach zwischen Köln und Aachen sollte ursprünglich dem Braunkohleabbau weichen. Er wurde zum Sinnbild für den Konflikt um den Kohleausstieg und soll erhalten bleiben. Waldschützer sehen den Hambacher Forst aber weiterhin bedroht. Aktivisten haben dort unter anderem Baumhäuser errichtet.

Weiterlesen: Greta Thunberg am Tagebau Hambach: "So gewaltig, so verheerend"

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