Kein Zusammenhang zu Terrorzelle : Polizei prüft Mitarbeiter: "Möglicherweise rechtsgerichtete Gesinnung"

Die Polizei Hamm überprüft zwei Beamte in ihren eigenen Reihen.
Die Polizei Hamm überprüft zwei Beamte in ihren eigenen Reihen.

Nach der Suspendierung eines Beamten, der eine rechte Terrorzelle unterstützt, zeigte sich die Polizei selbstkritisch.

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21. Februar 2020, 13:32 Uhr

Hamm | Bei den Ermittlungen zu einem Terrorverdächtigen in den eigenen Reihen ist die Polizei Hamm auf zwei weitere Mitarbeiter mit einer möglicherweise rechten Gesinnung gestoßen. Es gehe um zwei "Prüffälle mit einer möglicherweise rechtsgerichteten Gesinnung im Polizeipräsidium Hamm", teilte die nordrhein-westfälische Behörde mit. Bei beiden bestehe aber kein Zusammenhang zu der mutmaßlichen rechten Terrorzelle um Werner S.. Der Hammer Polizeipräsident Erich Sievert wollte am Freitagmittag (13 Uhr) bei einer Pressekonferenz Näheres dazu bekanntgeben.

Anschläge waren geplant

Ein Verwaltungsmitarbeiter der Polizei Hamm war vergangene Woche festgenommen worden, weil er als Unterstützer für die rechte Terrorzelle um Werner S. tätig gewesen sein soll. Die Terrorzelle soll Anschläge geplant haben, um Chaos auszulösen.

Vorgänge lückenlos aufklären

Nach der Suspendierung des Hammer Beamten hatte die Polizei sich selbstkritisch gezeigt: Das Verhalten des Mannes wie die Nutzung von Fahnen, Emblemen und Schreibweisen seines Namens sei nicht ausreichend geprüft worden, hatte die Polizei eingeräumt. Man setze nun aber alles daran, die Vorgänge lückenlos aufzuklären, hieß es danach.

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