Neuseeland : Pinguine wollen Nest in Sushi-Bar bauen – Polizei schreitet ein

Die beiden Zwergpinguine hatten Gefallen an dem Sushi-Laden gefunden.
Die beiden Zwergpinguine hatten Gefallen an dem Sushi-Laden gefunden.

Die Polizei musste die hartnäckigen Tiere gleich zwei Mal aus dem Laden holen.

svz.de von
17. Juli 2019, 18:54 Uhr

Wellington | Gleich zweimal hat die Polizei in Neuseeland ein Pärchen Zwergpinguine aufgegriffen, das es sich in einer Sushi-Bar am Hauptbahnhof von Wellington gemütlich gemacht hatte. Die beiden Vögel hätten sich eine warme Ecke des Geschäfts ausgesucht – wohl um für die Brutzeit ein Nest zu bauen, teilte die Polizei der neuseeländischen Hauptstadt mit. Die Pinguine wurden zunächst am Montagmorgen ertappt und umgesiedelt, kehrten Stunden später jedoch wieder zurück, wie es weiter hieß.

Mehrspurige Straße überquert

Mitarbeiter der Naturschutzbehörde hätten das Pärchen dann in einer Nistbox nahe dem Hafen untergebracht – samt Zweigen und Gräsern für den Nestbau. Bislang sind die beiden Pinguine nicht wiedergekommen, wie der Sender RNZ am Mittwoch berichtete. Die Behörden seien darüber ganz froh, denn auf dem Weg zum Sushi-Laden müssten die Vögel eine mehrspurige Straße überqueren und liefen somit Gefahr, überfahren zu werden. Autofahrer wurden gebeten, dort besonders aufmerksam zu sein.

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Kleinsten Pinguine der Welt

Zwergpinguine – in der Maori-Sprache Korora genannt – sind mit einer Größe von etwa 30 Zentimetern die kleinsten Pinguine der Welt. Sie werden etwa ein Kilo schwer und sind nachtaktiv. Ihre Nester bauen die in Neuseeland streng geschützten Vögel normalerweise an der Küste, gern im Gebüsch oder auch zwischen Steinen.


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