Zerstörung und Chaos : Taifun "Phanfone" wütet auf den Philippinen – Mindestens 17 Tote

Die Böen von Taifun 'Phanfone' erreichen Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde.
Die Böen von Taifun "Phanfone" erreichen Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde.

Mit zerstörerischer Kraft fegt "Phanfone" über die Philippinen. Mindestens 4000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

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25. Dezember 2019, 16:43 Uhr

Manila | Auf den Philippinen sind in Folge des Taifuns "Phanfone" an Weihnachten mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Das teilten die Behörden am Donnerstag mit. Der Sturm hatte mit Windböen von bis zu 160 Stundenkilometern vor allem die östlich und zentral gelegenen Provinzen des Inselstaats getroffen.

Die Toten wurden aus den Provinzen Iloilo, Leyte und Capiz gemeldet. Zwei der Opfer starben demnach an Stromschlägen, ein weiteres wurde von einem umstürzenden Mangobaum erschlagen. Zudem galten in Iloilo weitere sechs Menschen als vermisst.

Der riesige Inselstaat mit mehr als 100 Millionen Einwohnern ist das einzige Land in Südostasien mit einer mehrheitlich christlichen Bevölkerung. Mehr als 80 Prozent bekennen sich zum Christentum. Weihnachten wird dort groß gefeiert.

4000 Menschen müssen ihre Häuser verlassen

Der Taifun "Phanfone", von den Einheimischen auch "Ursula" genannt, war am Dienstagnachmittag im Ort Salcedo in der östlichen Provinz Eastern Samar auf Land getroffen. Er bewege sich westwärts, seine Böen erreichten Geschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde, hieß es. Seit Heiligabend mussten laut Behördenangaben mindestens 4000 Menschen ihre Häuser verlassen, mehr als 23.000 Passagiere saßen in Fährhäfen fest, die wegen zu rauer See geschlossen blieben.

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AFP/Ronald Frank Dejon


"Phanfone" ist nach Angaben der Wetterbehörde bereits der 21. Zyklon in diesem Jahr. Einer der stärksten Stürme, der in jüngerer Vergangenheit auf den Philippinen wütete, war der Taifun "Haiyan" im November 2013. Mehr als 6300 Menschen wurden damals getötet, mehr als vier Millionen verloren ihre Häuser.

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