Schändung kulturellen Erbes : Touristen nutzen Inka-Tempel Machu Picchu als Toilette

Unglaublich: Sechs Touristen sollen in den berühmten Inka-Tempel Machu Picchu gekotet haben.
Unglaublich: Sechs Touristen sollen in den berühmten Inka-Tempel Machu Picchu gekotet haben.

Für sechs Touristen könnte der Besuch des Weltkulturerbes Machu Picchu eine Gefängnisstrafe nach sich ziehen.

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14. Januar 2020, 06:47 Uhr

In Peru sind sechs Touristen festgenommen worden, weil sie in einem Tempel der weltberühmten Inka-Ruinen von Machu Picchu ihre Notdurft verrichtet haben sollen. Gegen die Urlauber werde wegen mutmaßlicher Schändung des kulturellen Erbes des südamerikanischen Landes ermittelt, sagte am Montag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Andina der Polizeichef von Cusco, Wilbert Leyva. Die Touristen stammen demnach aus Frankreich, Argentinien, Brasilien und Chile. Ihnen drohen vier Jahre Haft.

Festnahme durch Parkwächter

Die Touristen waren den Angaben zufolge am Sonntag festgenommen worden, nachdem Parkwächter und Polizisten sie im Sonnentempel gefunden hatten. Die größten Teile des im Zentrum von Machu Picchu gelegenen Tempels sind für Touristen gesperrt. Nach Angaben der peruanischen Behörden wurden in dem Tempel Exkremente gefunden. Auch hätten die Behördenmitarbeiter dort einen Stein gefunden, der aus der Wand herausgebrochen sei und einen Riss im Boden verursacht habe.

Foto: imago images / imagebroker
Foto: imago images / imagebroker


Machu Picchu ist Weltkulturerbe

Die im 15. Jahrhundert erbaute Inkastadt rund 80 Kilometer nordwestlich der südperuanischen Stadt Cusco gehört zu den größten Touristenattraktionen Südamerikas. Sie wurde 1983 in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen.

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