Sechs Millionen Menschen zu Gast : Ozapft is! Das 185. Oktoberfest in München ist eröffnet

Ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift 'Oktoberfest 2018'. Das größte Volksfest der Welt dauert vom 22.09. bis zum 07.10.2018. Foto: Angelika Warmuth/dpa
Ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift "Oktoberfest 2018". Das größte Volksfest der Welt dauert vom 22.09. bis zum 07.10.2018. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Zwei Schläge hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter benötigt, um das Oktoberfest mit dem Fassanstich zu eröffnen.

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22. September 2018, 12:55 Uhr

München | Ozapft is! Mit zwei Schlägen hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Samstag das erste Fass Bier angezapft und damit das 185. Oktoberfest eröffnet. Erstmals war Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in der Anzapfboxe im Schottenhamel-Zelt dabei – er erhielt traditionsgemäß die erste Maß Festbier. Während Böllerschüsse den Start des größten Volksfests der Welt verkündeten, stießen Reiter und Söder auf eine friedliche Wiesn an. Danach bekamen auch die Wiesn-Gäste in den Zelten das erste Bier. Die Maß Bier kostet dieses Jahr bis zu 11,50 Euro.

Münchens OB Reiter hat das Oktoberfest – das größte Volksfest der Welt – mit zwei Fassanstichen eröffnet. Foto: Peter Kneffel/dpa
Peter Kneffel
Münchens OB Reiter hat das Oktoberfest – das größte Volksfest der Welt – mit zwei Fassanstichen eröffnet. Foto: Peter Kneffel/dpa

"Wir öffnen jetzt das Festgelände"

Hunderte Gäste, fast alle in Dirndl und Lederhose, hatten bereits am frühen Morgen bei herbstlichem Wetter auf den Einlass gewartet. Die Ersten waren im Morgengrauen gekommen, um ganz vorne dabei zu sein.

Um 9 Uhr kam über die Lautsprecheranlage – auf Deutsch, Englisch und Bairisch – der ersehnte Satz: "Liebe Festgäste, willkommen auf dem Oktoberfest. Wir öffnen jetzt das Festgelände."

Das Video zeigt den Ansturm auf das Festgelände:

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Im Südteil des Oktoberfests gibt es wieder die Oide Wiesn. Mit historischen Fahrgeschäften und Blasmusik geht es dort gemütlicher und traditioneller zu als auf dem sonstigen Festgelände.

Bis zum 7. Oktober werden sechs Millionen Gäste erwartet. Rund 600 Polizeibeamte und viele Hundert Ordner sollen an den 16 Festtagen für Sicherheit sorgen. Das Gelände ist auch dieses Jahr umzäunt, an den Eingängen wird stichprobenartig kontrolliert. Es gibt noch mehr Videokameras und zusätzliche Beamte mit Bodycams.

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