Mittelklasse gegen Oberklasse : Autovermieter Sixt verspottet Friedrich Merz mit neuer Werbung

Friedrich Merz dürfte sich nicht allzu sehr für die neue Sixt-Werbung begeistern können.
Friedrich Merz dürfte sich nicht allzu sehr für die neue Sixt-Werbung begeistern können.

Friedrich Merz hat mit seiner Definition von "Mittelklasse" viel Kritik geerntet, jetzt kommt auch noch Spott hinzu.

svz.de von
26. November 2018, 15:29 Uhr

Hamburg | Friedrich Merz ist zwar Millionär mit einem entsprechenden Jahres-Salär, aber zur Oberschicht zählt er sich deshalb noch lange nicht. Das liegt daran, dass Merz eine eher ungewöhnliche Auslegung des Begriffs der Klassenzugehörigkeit hat. Denn für ihn ist das keine Frage des Geldes, sondern der Einstellung.

Menschen, die Friedrich Merz der Oberklasse zuordnet, hätten ihr Geld nicht durch harte, ehrliche Arbeit, so wie er, verdient, sondern durch Erbschaften. Egal, wie man zu dieser Definition steht, sie regt zum Diskutieren an. Und bei der Werbeagentur Jung von Matt führten diese Diskussionen offenbar zur Idee für eine neue Werbekampagne.

Die Hamburger Werbeagentur arbeitet schon seit Jahren erfolgreich mit der Autovermietung Sixt zusammen und sorgte in der Vergangenheit bereits für diverse Schmunzler. Horst Seehofer, Hans-Georg Maaßen, Tim Wiese, Alexander Gauland oder Angela Merkel – sie alle wurden von Sixt aufs Korn genommen und nun hat es auch den aussichtsreichen Kandidaten für die Merkel-Nachfolge auf den CDU-Parteivorsitz erwischt.


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