Insolvenz der Tennislegende : Trophäen von Boris Becker werden nun doch versteigert

Boris Becker mit dem Wimbledon-Pokal 1985.
Boris Becker mit dem Wimbledon-Pokal 1985.

Becker hatte durch die geplante Zwangsversteigerung seine Würde verletzt gesehen.

svz.de von
21. Mai 2019, 20:59 Uhr

London | Im vergangenen Sommer konnte Boris Becker die Zwangsversteigerung noch stoppen - doch nun sollen rund 80 Gegenstände aus der Karriere der Tennislegende unter den Hammer kommen. Das britische Auktionshaus Wyles Hardy & Co verkündete am Dienstag auf seiner Webseite den 11. Juli 2019 als Datum.

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Uhren, Pokale, eine Socke

Der heute 51-Jährige war 2017 von einem britischen Gericht für zahlungsunfähig erklärt worden. Zahlreiche Gegenstände – Trophäen wie Pokale und andere Auszeichnungen, aber auch Persönliches wie Uhren und sogar eine Socke des Ex-Tennisstars – sollten daraufhin von dem Auktionshaus meistbietend versteigert werden, um Gläubiger auszuzahlen. Ende Juni 2018 wurde die Auktion in letzter Minute durch eine einstweilige Verfügung von den Anwälten Beckers auf Eis gelegt. Der mehrfache Wimbledonsieger sah durch die Versteigerung seine Würde verletzt.

Boris Becker in seinem Büro in London.
imago images / Hasenkopf
Boris Becker in seinem Büro in London.

Danach entspannte sich ein Streit über eine etwaige Immunität Beckers durch eine diplomatische Tätigkeit für den Staat Zentralafrika, weshalb er angeblich nicht vom Insolvenzverfahren belangt werden könne. Schließlich verlängerte ein Gericht dann aber Ende 2018 den Insolvenzstatus auf unbestimmte Zeit.


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