Vorfall am Nürnberger Hauptbahnhof : Streit eskaliert: 33-Jähriger vor einfahrende U-Bahn geschubst

Die U-Bahnstation im Nürnberger Hauptbahnhof: Hier wurde an Heiligabend ein 33-Jähriger auf die Gleise gestoßen. Archivfoto: imago images/imagebroker/Helmut Meyer zur Capellen
Die U-Bahnstation im Nürnberger Hauptbahnhof: Hier wurde an Heiligabend ein 33-Jähriger auf die Gleise gestoßen. Archivfoto: imago images/imagebroker/Helmut Meyer zur Capellen

Durch den Stoß auf die U-Bahn-Gleise erleidet ein 33-jähriger Mann lebensgefährliche Verletzungen.

von
25. Dezember 2019, 11:47 Uhr

Nürnberg | Bei einem Streit auf einem Bahnsteig ist ein 33 Jahre alter Mann am Nürnberger Hauptbahnhof vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen worden. Der Mann wurde bei der Tat in der Nacht zu Mittwoch lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Tatverdächtiger festgenommen

Das Opfer war zuvor mit einem 32-Jährigen in Streit geraten. Infolge der Rangelei fiel der 33-Jährige ins Gleisbett. Dabei wurde er unter einem Triebwagen eingeklemmt. Die Feuerwehr musste ihn befreien, anschließend wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Der Tatverdächtige wurde nach kurzer Flucht von der Polizei gefasst und festgenommen. Er sollte noch im Laufe des ersten Weihnachtsfeiertages einem Haftrichter vorgeführt werden. Nähere Einzelheiten zu dem Vorfall waren zunächst nicht bekannt.

Weitere Vorfälle an Bahnhöfen

Immer wieder kommt es auf Bahnhöfen zu derartigen, teils schockierenden Taten. Manchmal sind die Täter geistig verwirrt, mal geschehen die Taten mit Vorsatz, mal infolge von Prügeleien. Ende Juli stieß ein Mann in Frankfurt einen Achtjährigen und dessen Mutter vor einen einfahrenden ICE. Der Junge starb im Gleisbett, seine Mutter konnte sich in letzter Sekunde retten.

Lesen Sie auch: Zwei Jugendliche starben: Haftstrafen für S-Bahn-Schubser

Am 20. Juli wurde in der niederrheinischen Stadt Voerde eine 34-Jährige von einem 28-jährigen Mann vor eine einfahrende Regionalbahn gestoßen. Die Frau starb an ihren Verletzungen.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 75.000 Schüler und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen