Nach rassistischem Anschlag in zwei Moscheen : Neuseeland gedenkt der Opfer von Christchurch

Angehörige und Polizei bei einer Beisetzung der muslimischen Todesopfer.
Angehörige und Polizei bei einer Beisetzung der muslimischen Todesopfer.

50 Menschen sind bei einem rassistischen Anschlag in zwei Moscheen in Neuseeland ums Leben gekommen.

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20. März 2019, 07:52 Uhr

Christchurch | Mit zwei Schweigeminuten will Neuseeland am Freitag der 50 Todesopfer des rassistisch motivierten Anschlags von Christchurch gedenken.

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Eine Woche nach dem Massaker eines mutmaßlich rechtsextremistischen Täters in zwei Moscheen soll das ganze Land stillstehen. Dies kündigte Premierministerin Jacinda Ardern am Mittwoch bei einem weiteren Besuch in der Stadt an. Unterdessen wurden die ersten Todesopfer nach islamischem Ritus beigesetzt.

Trauernde Muslime.
dpa/Mark Baker
Trauernde Muslime.

Acht Menschen noch in "kritischen Zustand"

Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind alle 50 Toten Muslime. Die kriminaltechnischen Ermittlungen dauerten allerdings auch am Mittwoch noch an. Ardern kündigte auch an, dass es zu einem späteren Zeitpunkt in Christchurch eine nationale Trauerfeier geben soll.

Am Mittwoch wurden noch 29 Verletzte in verschiedenen Krankenhäusern behandelt. Unter den acht Menschen, die noch in "kritischem Zustand" sind, ist auch ein vierjähriges Mädchen.

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