Stellungnahme eines Schülers : Nazi-Skandal in den USA: Schulklasse zeigt Hitlergruß

Schüler einer High School in den USA haben für einen Hitlergruß-Skandal gesorgt.
Schüler einer High School in den USA haben für einen Hitlergruß-Skandal gesorgt.

Das Foto von Schülern in Wisconsin, die offenbar lachend den Hitlergruß zeigen, sorgt für Empörung.

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13. November 2018, 08:27 Uhr

Baraboo | Dutzende Schüler – allesamt Jungs – stehen in schicken Anzügen vor ihrer Schule, die Arme zum Hitlergruß erhoben. Ein Junge scheint mit der Hand das "Ok"-Zeichen zu formen (vorne, fünfter von links), das zum Symbol der rassistischen "White-Power-Bewegung" geworden ist. Das Bild macht momentan in den sozialen Netzwerken die Runde, dabei ist es schon etwas älter.

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Aufgenommen wurde das Foto bereits im Frühjahr im Bezirk Baraboo im nördlichen US-Bundesstaat Wisconsin. Damals stand ein Schulball der Baraboo High School an, vor dem sich die Jahrgänge für Klassenfotos gemeinsam aufstellen. Bei den Schülern soll es sich um die Abschlussklasse 2019 handeln. Mehrere Twitternutzer, die angeblich die Baraboo High School besuchen, berichten von diversen rassistischen Vorfällen innerhalb der Schulgemeinschaft.

Angesichts der Empörung um das Foto haben sich nun die Schulbehörden eingeschaltet. Die Schüler würden anscheinend "äußerst unangebrachte Gesten" machen, erklärte die Leiterin der Schulbehörde, Lori Mueller. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, würden die Behörden geeignete Maßnahmen einschließlich rechtlicher Schritte einleiten.

Einer der wenigen, der nicht mitmacht: "Fühlte mich unwohl"

Der einzige Junge, der nicht den Arm hebt – am rechten Bildrand – erklärte in einer im Internet verbreiteten Stellungnahme, er habe sich "unwohl" während des Fototermins gefühlt. Er beschuldigt den Fotografen, dieser hätte die Schüler zum Hitlergruß aufgefordert. Er selbst könne den Gruß mit seinen moralischen Standards nicht vereinen.

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Die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau äußerte sich auf Twitter fassungslos über die Aufnahme. Das Foto mache deutlich, wie wichtig Erziehungsarbeit sei. "Wir müssen erklären, was die Gefahr des Aufstiegs einer Ideologie des Hasses ist."

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