Rettungseinsatz in Bayern : Unwetter zerstört Brücke: 61 Wanderer sitzen in Berghütte fest

Ein Hubschrauber der Bundespolizei rettete Wanderer aus einer Berghütte.
Ein Hubschrauber der Bundespolizei rettete Wanderer aus einer Berghütte.

Unwetterschäden schnitten Wanderern den Weg ab. Sie mussten mit Hubschraubern ins Tal gebracht werden.

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14. Juni 2020, 17:02 Uhr

Garmisch-Partenkirchen | Nach dem schweren Unwetter am Sonntag haben Hubschrauber im Landkreis Garmisch-Partenkirchen Wanderer ins Tal gebracht. Landrat Anton Speer rief am Sonntag den Katastrophenfall aus. Laut Mitteilung sitzen Wanderer auf der Höllentalangerhütte fest und können wegen beschädigter Brücken nicht zu Fuß ins Tal zurück. Sie werden mit Hubschraubern ausgeflogen.



Verletzte gibt es einem Sprecher der Bergwacht zufolge aber nicht. Die Wanderer hätten auf der Hütte übernachtet. In der Nacht waren bereits gut 200 Bewohner der Gemeinde Grainau vorsorglich in Sicherheit gebracht worden, nachdem ein Bach über die Ufer getreten und eine Mure abgegangen war.


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