Neuer Gesetzentwurf : Nach Kobra-Drama in Herne: Private Haltung von Gifttieren soll strafbar werden

Im August hatte eine entwischte Monokel-Kobra in Herne Anwohner tagelang in Atem gehalten. (Symbolbild)
Im August hatte eine entwischte Monokel-Kobra in Herne Anwohner tagelang in Atem gehalten. (Symbolbild)

Privatpersonen machen sich laut Entwurf strafbar, wenn sie sich künftig trotz Verbotes bestimmte Gifttiere anschaffen.

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26. November 2019, 16:39 Uhr

Herne | Nach dem Giftschlangen-Drama von Herne will die Landesregierung die private Haltung von besonders giftigen Tieren weitgehend verbieten. Das Kabinett verabschiedete am Dienstag den Entwurf für ein entsprechendes Gifttiergesetz. "Besonders giftige Tiere gehören grundsätzlich nicht in private Hände", erklärte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU).

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"Immer wieder entwischen Tiere und werden damit zu einer Gefahr für Menschen." In der Folge müssten die Behörden aufwändige Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Suche nach den giftigen Tieren ergreifen - oft auf Kosten der Allgemeinheit. Im August hatte eine entwischte Monokel-Kobra in Herne Anwohner tagelang in Atem gehalten.

Privatpersonen machen sich laut Gesetzentwurf strafbar, wenn sie sich künftig trotz des Verbotes Gifttiere wie bestimmte Arten von Giftschlangen, Skorpionen und Spinnen anschaffen.


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