"Für neue Generation von Träumern" : Ab zum Mond: Multimilliardär Jeff Bezos stellt Landefähre vor

Jeff Bezos bei der Vorstellung der Landefähre 'Blue Moon' in Washington.
Jeff Bezos bei der Vorstellung der Landefähre "Blue Moon" in Washington.

Die Arbeit für sein Raumfahrtunternehmen Blue Origin sei ihm wichtiger als alles andere, sagt der Amazon-Chef.

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10. Mai 2019, 07:26 Uhr

Washington | Amazon-Gründer Jeff Bezos hat ein Modell einer Mondlandefähre präsentiert. "Das ist ein unglaubliches Fahrzeug, und es wird zum Mond fliegen", sagte der 55-Jährige am Donnerstag bei der Enthüllung in Washington, wie das Technikportal "The Verge" berichtete. Seine Firma Blue Origin habe seit drei Jahren am Design des Mondlandefahrzeugs "Blue Moon" gearbeitet. Es solle bis zu vier Mondautos sowie Geräte für wissenschaftliche Untersuchungen und eventuell sogar Menschen an Bord nehmen können.

Seine Firma twitterte: "Heute hat unser Gründer unsere Vision geteilt, in den Weltraum zu fliegen, um der Erde zu helfen. Wir müssen zum Mond zurückkehren, dieses Mal, um zu bleiben."

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Man sei bereit, die Nasa bis 2024 mit "Blue Moon" zu unterstützen. Bezos selbst twitterte: "Blue Origin baut die Infrastruktur, um eine neue Generation von Träumern zu entfesseln. Ich habe diese Menschen heute getroffen, die Zukunft ist in guten Händen."

Im März hatte US-Vizepräsident Mike Pence die Nasa aufgefordert, bis 2024 die erste Frau auf dem Mond landen zu lassen. Die Nasa plante die nächste Mondmission eigentlich erst 2028.

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Bezos hatte vor gut einem Jahr gesagt, Blue Origin sei "das Wichtigste, was ich mache". Er denke, dass die Erschließung des Sonnensystems unter anderem nötig sei, um künftige Energiekrisen zu verhindern.

Neben Bezos engagiert sich auch Tesla-Chef Elon Musk mit SpaceX in der Raumfahrt. Beide US-Raketenanbieter erhalten hoch dotierte Aufträge von der Regierung in Washington und können so die Preise auf dem kommerziellen Markt drücken.

Das US-Magazin "Forbes" hatte das Vermögen Bezos' im März auf 131 Milliarden Dollar beziffert. Seine Stellung als reichster Mann der Welt vor Microsoft-Gründer Bill Gates konnte er damit noch ausbauen. Nach seiner gütlichen Scheidung von MacKenzie Bezos hält er 75 Prozent der Amazon-Aktien sowie die Beteiligungen an der "Washington Post" und am Raumfahrtunternehmen Blue Origin.

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