Erhebliche Verspätungen : Mit Tempo 200: ICE erwischt Hirschkuh – Keine Personenschäden

Der beschädigte ICE konnte die Fahrt nach dem Unfall wieder aufnehmen.
Der beschädigte ICE konnte die Fahrt nach dem Unfall wieder aufnehmen.

Alle 94 Reisenden und auch zwei Bahnmitarbeiter im Zug blieben unverletzt. Die Fahrt konnte fortgesetzt werden.

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14. Mai 2020, 15:34 Uhr

Bitterfeld-Wolfen | Auf der Bahnstrecke Hamburg-München ist ein ICE mit einer Hirschkuh zusammengeprallt. Nahe Bitterfeld-Wolfen bemerkte der Triebfahrzeugführer am späten Mittwochabend bei Tempo 200 einen Aufprall, wie die Bundespolizei am Donnerstag in Magdeburg mitteilte. Er leitete eine Schnellbremsung ein, der Zug blieb nach rund 1,6 Kilometern stehen. Alle 94 Reisenden und auch zwei Bahnmitarbeiter im Zug blieben unverletzt.

Mit geringem Tempo weiter

Die Ermittlungen ergaben, dass der Zug mit der Hirschkuh zusammengeprallt war. Das Tier lag verendet im Gleis. Der ICE wurde an der Front stark beschädigt, konnte gegen Mitternacht aber mit geringerem Tempo bis zum Bahnhof Bitterfeld weiterfahren. Dort wechselten die Reisenden den Zug. Wegen des Unfalls kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen des nachfolgenden Verkehrs.

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