Keine Ende der Regenfälle in Sicht : Mindestens 30 Tote Überschwemmungen in Südkorea: Kühe retten sich auf Stalldach

Diese Kühe retteten sich auf das Dach des Stalls.
Diese Kühe retteten sich auf das Dach des Stalls.

Überschwemmungen richten in Südkorea schwere Verwüstungen an. Mindestens 30 Menschen starben.

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09. August 2020, 21:26 Uhr

Seoul | Bei Erdrutschen und Überschwemmungen nach tagelangem heftigem Regen sind in Südkorea bislang mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Zwölf weitere würden noch vermisst, teilten die Behörden am Sonntag mit und warnten vor weiterem Niederschlag. Heftige Regenfälle haben seit Anfang des Monats im ganzen Land Verwüstung angerichtet.

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dpa/Lee Jin-Man


Insgesamt mussten fast 6000 Menschen ihre Häuser verlassen, 4600 von ihnen wurden in Notunterkünften untergebracht. In den vergangenen Tagen spitzte sich die Lage besonders zu. Fast die Hälfte der Todesfälle wurde in den vergangenen drei Tagen verzeichnet, mehr als 3700 Menschen mussten seit Freitag in dem am stärksten betroffenen Süden des Landes ihre Häuser verlassen.

Mindestens 667 Erdrutsche registriert

Unter den Todesopfern war ein etwa 80 Jahre alter Mann, der mit seinem Traktor von einem Erdrutsch begraben wurde. Auch ein 61-Jähriger und eine 59-Jährige starben, als Erdmassen ihr Haus zerstörten. Die Behörden haben Erdrutschwarnungen für 24 Regionen Südkoreas ausgegeben. Allein im August wurden bisher mindestens 667 Erdrutsche registriert.

Auch Tiere sind von den heftigen Regenfällen betroffen. Diese Kühe retten sich auf das Dachs eines Stalls in der Grafschaft Gurye.

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dpa


Mit dem herannahenden Taifun Jangmi, der voraussichtlich am Montag den Süden des Landes treffen wird, könnte sich die Lage weiter verschlimmern, warnte die südkoreanische Meteorologiebehörde.

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