Auf australischer Krokodilfarm : Mysteriöser Fund im Magen eines Krokodils: Hat es einen Menschen gefressen?

Hat ein Krokodil in Australien vor Jahrzehnten einen Menschen gefressen? Nach dem Tod geben Metallplatten Hinweise auf einen grausamen Angriff.
Hat ein Krokodil in Australien vor Jahrzehnten einen Menschen gefressen? Nach dem Tod geben Metallplatten Hinweise auf einen grausamen Angriff.

Tierpfleger haben einen mysteriösen Fund im Magen eines Krokodils gemacht.

von
31. Juli 2019, 09:04 Uhr

Brisbane | Jährlich kommen 30.000 Menschen auf die Krokodilfarm "Koorana Crocodile Farm" in der australischen Gemeinde Coowanga. Dort können sie über 5000 Krokodile bestaunen, Produkte aus Krokodilleder kaufen und Krokodilfleisch essen. Besonders beliebt sind marinierte Kroko-Rippchen und -Spieße, heißt es. Doch dort, wo üblicherweise die Menschen die Krokodile essen, ist es am Wochenende zu einem mysteriösen Fund gekommen, der auf ein grausames Ereignis schließen lässt.

Fiel dem Krokodil ein Mensch zum Opfer?

Im Magen eines fast fünf Meter langen Krokodils ist auf der Farm eine Stahlplatte entdeckt worden, wie sie Ärzte bei chirurgischen Eingriffen verwenden. Vermutet wird, dass sie von einem Menschen stammen könnte, der dem mehr als 45 Jahre alten Tier vor langer Zeit zum Opfer fiel.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

Das Salzwasser-Krokodil namens "MJ", das im Nordosten Australiens auf der Farm in der Nähe des Korallenriffs Great Barrier Reef zuhause war, starb nach einem Kampf mit einem anderen Krokodil. Anschließend schnitten es Helfer auf, um die genaue Todesursache zu klären. Dabei wurden außer der etwa zehn Zentimeter langen Platte auch noch sechs Metallschrauben gefunden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

Nach Angaben der Koorana Crocodile Farm aus der Gemeinde Coowanga stammt die Platte aus Schweizer Herstellung. Der Besitzer der Farm, John Lever, sagte der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch:

Es gab keine Knochen. Die müssen von den Magensäften des Krokodils vertilgt worden sein. John Lever, Besitzer der Farm

Auf der Platte sei auch nichts mehr zu erkennen, das Hinweise auf die Identität eines möglichen Opfers liefern könnten. Lever sagte, die Platte sei ein "ziemlich altes Modell". "Die kann seit Jahrzehnten da drin gewesen sein."

Nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Platte von einem Schwein stammt, sagt Lever in einem TV-Interview. Der Fall liegt jetzt bei der Polizei. Die Behörden ermitteln.

Mit Material der dpa

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 65.000 Schüler und Lehrer allein in unserem Verbreitungsgebiet erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen