Beim Einkaufen und im ÖPNV : Maskenpflicht in Münster ab 27. April – Was jetzt zu beachten ist

In Münster soll beim Einkaufen eine Maskenpflicht gelten
In Münster soll beim Einkaufen eine Maskenpflicht gelten

Beim Einkaufen, im ÖPNV oder bei Behördengängen: In Münster gilt ab dem 27. April eine Maskenpflicht. Was ist zu beachten – und wie werden Verstöße geahndet?

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20. April 2020, 15:10 Uhr

Münster | Zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat die Stadt Münster als erste nordrhein-westfälische Großstadt eine Maskenpflicht beschlossen. Sie soll ab dem nächsten Montag (27. April) in Läden, auf Märkten, in Bussen und Bahnen sowie in öffentlichen Bereichen der städtischen Verwaltungsgebäude gelten, sagte eine Sprecherin der Stadt am Montag.

Der Krisenstab habe sich dazu entschieden, weil seit der Wiederöffnung kleinerer Läden mehr Menschen in der Innenstadt unterwegs seien. "Antenne Münster" und die "Westfälischen Nachrichten" hatten zuvor berichtet. Betroffen von der Verpflichtung sind alle Personen ab Vollendung des fünften Lebensjahres, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Auch Schals, Tücher oder selbst genähte Masken können zum eigenen wie auch zum Schutz der Mitmenschen genutzt werden. „Die zertifizierten Masken können so den Krankenhäusern und Arztpraxen, der Pflege oder dem Rettungsdienst vorbehalten werden“, wird Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer in der Mitteilung zitiert. „Es geht darum, in Münster das Potential für eine Tröpfchen-Übertragung durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern.“

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Wer gegen die Maskenpflicht verstoße, der dürfe aus Geschäften oder Bussen verwiesen werden, sagte die Sprecherin. Bußgelder seien zunächst nicht vorgesehen. Die Bürger hätten sich bislang an die geltenden Abstandsregeln gehalten. Man gehe davon aus, dass sie nun auch der Verpflichtung nachkommen, Mund und Nase beim Einkaufen oder Busfahren zu bedecken.

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Ab kommender Woche gilt auch in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern wie schon in Sachsen eine Maskenpflicht. Mehrere Städte weiterer Bundesländer schreiben das Tragen von Alltagsmasken inzwischen ebenfalls vor. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) lehnt hat bislang eine Verpflichtung zum Tragen von Mund-Nase-Schutz abgelehnt. Er setze auf Freiwilligkeit, hatte er betont.

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