Kurioser Vorfall in Hessen : Mann schummelt bei Drogentest – mit Limo statt Urin

Der 33-Jährige wollte den Beamten Limonade statt Urin unterjubeln.
Der 33-Jährige wollte den Beamten Limonade statt Urin unterjubeln.

Die Beamten in Hessen stellten fest, dass der Mann einen Becher abgab, der Kohlensäure enthielt und nach Limonade roch.

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07. Januar 2020, 21:25 Uhr

Herborn | Bei einer Drogenkontrolle hat ein Autofahrer in Hessen versucht, der Polizei statt eines Bechers Urin einen mit Orangenlimonade unterzujubeln. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war der 33-Jährige am Montagabend einer Streife aufgefallen, weil das Auto zwar offensichtlich einen Reifenschaden hatte, der Fahrer aber trotzdem mit etwa 90 Kilometern pro Stunde auf einer Landstraße in Herborn unterwegs war. Bei der anschließenden Kontrolle ergab demnach ein Drogen-Wischtest an der Stirn, dass der Mann ein Amphetamin konsumiert hat. Der Mann erklärte den Beamten laut Polizei, dass er ein Drogenentwöhnungsprogramm durchlaufe und deshalb jeden Tag ein Medikament einnehmen müsse.

Urinbecher mit Kohlensäure

Die Polizei willigte in einen zweiten Test ein, dieses Mal auf Urin- statt auf Schweißbasis. Um besser Urin lassen zu können, habe der Mann Orangenlimo getrunken. Als der Mann seinen Becher abgab, stellten die Polizisten fest: Der vermeintliche Urin enthielt Kohlensäure, war kalt und roch nach Limonade.

Der 33-Jährige gab zu, die Limonade im Mund behalten und in den Becher gespuckt zu haben. Welche Drogen der Mann nun tatsächlich nahm, soll ein Bluttest klären.

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