Festnahme am Barcelona-Airport : Mann schmuggelt halbes Kilo Kokain unter dem Toupet

Koks-Kopf: Zollbeamte schnappten einen einfallsreichen Drogenkurier am Flughafen von Barcelona.
Koks-Kopf: Zollbeamte schnappten einen einfallsreichen Drogenkurier am Flughafen von Barcelona.

Ein kolumbianischer Drogenkurier fiel den Zollbeamten auf, weil er ein bisschen zu gestresst wirkte.

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17. Juli 2019, 12:26 Uhr

Barcelona | Mit einem halben Kilogramm Kokain unter dem Toupet ist ein kolumbianischer Drogenkurier in Spanien gefasst worden. Unter seiner künstlichen Haartracht hatte er 503 Gramm Kokain versteckt.

Der Mann sei mit einer Maschine aus Bogotá nach Barcelona gekommen und am Flughafen von misstrauischen Zollbeamten aufgehalten worden. Er habe bei der Sicherheitskontrolle extrem nervös gewirkt und deshalb die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich gezogen, schrieb die Zeitung "La Vanguardia" am Dienstagabend.

"Erfindungsreichtum kennt keine Grenzen"

Auf Polizeifotos war das auffallend hohe Haarteil des Verdächtigen zu sehen, unter dem sich das Drogenpäckchen verbarg. "Der Erfindungsreichtum der Drogenhändler kennt keine Grenzen, wenn es darum geht, die Behörden zu überlisten", hieß es in der Mitteilung der Policía Nacional.

Der Mann wollte mit einer Kokainpackung auf dem Kopf nach Spanien einreisen. Foto: dpa/Policia Nacional
Der Mann wollte mit einer Kokainpackung auf dem Kopf nach Spanien einreisen. Foto: dpa/Policia Nacional

Das auf seinem Kopf festgeklebte Päckchen hatte einen Schwarzmarktwert von mehr als 30.000 Euro. Die Festnahme fand laut Polizei bereits im Juni statt.

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Spanien gilt als Einfallstor für Drogen aus seinen ehemaligen Kolonien in Lateinamerika. Die Schmuggler gehen dabei oftmals reichlich kreativ vor: In den vergangenen Jahren fanden Fahnder Kokain unter anderem in Brust-Implantaten, ausgehöhlten Ananas, dem Polster eines Rollstuhls sowie im Gipsverband eines Mannes, der sich ein Bein gebrochen hatte.

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