Tierquälerei im Video : Mädchen will lebendigen Tintenfisch essen – der wehrt sich mit aller Kraft

Die Arme des Tintenfisches können sich blitzschnell festsaugen.
Die Arme des Tintenfisches können sich blitzschnell festsaugen.

In einem Live-Video will eine chinesische Influencerin zeigen, wie sie einen lebendigen Tintenfisch verspeist.

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10. Mai 2019, 10:35 Uhr

Lianyungang/Hamburg | Um für Aufmerksamkeit im Netz zu sorgen, sind manche Menschen zu allem bereit. So auch eine Bloggerin aus China, die vor laufender Kamera versucht, einen Tintenfisch zu essen. Allerdings läuft ihr Versuch nicht nach Plan.

Laut der Nachrichtenseite "Taiwannews" hat sich die Influencerin "Seaside Girl Little Seven" an der "swallow live octopus challenge" ("Schlucke einen lebenden Oktopus“-Challenge") beteiligt und ihr Vorhaben live über den chinesischen Mikroblogging-Dienst "Kuaishou" verbreitet.

Anfangs findet die junge Frau ihre Aktion noch lustig und lacht über den Tintenfisch, der sich mit seinen Armen an ihrem Gesicht festsaugt. Doch dann wird die Situation plötzlich ernst und das Mädchen panisch. Der Oktopus scheint genau zu wissen, dass er bei lebendigem Leib verspeist werden soll und wehrt sich mit aller Kraft. Mit seinen Saugnäpfen klammert er sich an Nase, Mund und direkt unter dem linken Auge seines Feindes fest.

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Blutende Wunde im Gesicht

Dass das mit ziemlichen Schmerzen verbunden ist, zeigt die Reaktion der Bloggerin, die mit Videos zu Meeresfrüchte-Rezensionen berühmt werden will: sie beginnt zu weinen und zu schreien und muss viel Kraft aufwenden, um die Saugarme des Tintenfisches wieder aus ihrem Gesicht zu lösen. Als es ihr schließlich gelingt, macht sie die Zuschauer geschockt auf eine kleine blutende Stelle auf ihrer Wange aufmerksam.

Viel Kritik wegen Tierquälerei

Mittlerweile wurde das Video fast fünf Millionen Mal angesehen. Doch nicht Mitleid, sondern scharfe Kritik für ihre Tierquälerei erntet die Chinesin. "Wieso quälst du den Oktopus so?", fragt eine Youtube-Nutzerin. Viele sind der Meinung, dass die Frau die Schmerzen verdient hat, auch von "Karma" ist die Rede.

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