Rückholaktion für deutsche Passagiere : Corona-Ausbruch auf TV-Schiff: 16 Gäste wollen freiwillig bleiben

Insgesamt hatte das Kreuzfahrtschiff 'Artania', bekannt aus der ARD-Dokuserie 'Verrückt nach Meer', mehr als 800 Passagiere an Bord – die meisten Deutsche.
Insgesamt hatte das Kreuzfahrtschiff "Artania", bekannt aus der ARD-Dokuserie "Verrückt nach Meer", mehr als 800 Passagiere an Bord – die meisten Deutsche.

Die Rückholaktion für deutsche Passagiere vom Kreuzfahrtschiff "MS Artania" aus Australien ist beendet.

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30. März 2020, 18:23 Uhr

Canberra/Bonn | Nach Coronavirus-Fällen auf einem Kreuzfahrtschiff vor Australien sind die allermeisten der überwiegend deutschen Passagiere zurück in die Bundesrepublik geflogen worden. Für die Rückholaktion seien vier Flugzeuge eingesetzt worden, sagte eine Sprecherin des Bonner Reiseveranstalters Phoenix am Montag. Alle seien im Laufe des Tages in Frankfurt gelandet.

Zurück in Australien blieben jene Personen, die positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurden. Nach Angaben des Reiseveranstalters waren das 36, und zwar 23 Passagiere und 13 Crewmitglieder. Sie seien nun in Australien in Quarantäne. Darüber hinaus hätten 16 Gäste entschieden, freiwillig auf dem Schiff zu bleiben – sie hätten nicht fliegen wollen. Auch ein Großteil der Besatzung ist noch in Australien.

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Kreuzfahrtschiff "Artania": 800 Passagiere – die meisten Deutsche

Insgesamt hatte das Kreuzfahrtschiff "Artania", bekannt aus der ARD-Dokuserie "Verrückt nach Meer", mehr als 800 Passagiere an Bord – die meisten Deutsche. Seit Donnerstag befindet es sich im australischen Fremantle südlich von Perth. Die Besatzung hatte die australischen Behörden um Hilfe gebeten, weil mehrere Personen über Atembeschwerden geklagt hätten. Danach wurden Tests durchgeführt.

Passagiere, die vom Kreuzfahrtschiff 'MS Artania' geholt wurden.
dpa/Richard Wainwright
Passagiere, die vom Kreuzfahrtschiff "MS Artania" geholt wurden.

Alle, die nicht positiv getestet wurden und keine Krankheitssymptome zeigten, durften nach Angaben des Reiseveranstalters nach Hause fliegen. Die Rückholaktion hatte am Sonntag (Ortszeit) begonnen.

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