Haftbefehl : Luxemburger lenkt Auto in Fußgängergruppe und tötet eigenes Kind

In Luxemburg hat ein Vater offenbar seine Familie ermorden wollen, teilten Ermittler mit (Symbolfoto).
In Luxemburg hat ein Vater offenbar seine Familie ermorden wollen, teilten Ermittler mit (Symbolfoto).

Wieder fährt ein Mann in eine Gruppe Fußgänger. Die Ermittler vermuten eine Beziehungstat.

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03. Januar 2019, 22:00 Uhr

Luxemburg | Ein Mann ist in Luxemburg mit dem Auto in eine Fußgängergruppe gefahren und hat dabei sein zweijähriges Kind getötet. Vier weitere Menschen, darunter ein zweites Kleinkind, wurden bei dem Vorfall am Mittwoch im luxemburgischen Wiltz verletzt, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die Ermittler gingen von einer Beziehungstat aus. Unter den Opfern sei auch die ehemalige Partnerin des Täters. Die Verletzten kamen ins Krankenhaus.

Haftbefehl gegen 47-Jährigen

Der 47 Jahre alte Luxemburger soll das Auto gezielt in die Menschengruppe auf dem Gehweg gesteuert haben. Es habe sich um zwei Mütter mit Kinderwagen und einen weiteren Passanten gehandelt, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Der 47-Jährige wurde festgenommen. Am Abend ordnete ein Richter Untersuchungshaft an. Ermittelt werde, ob der 47-Jährige sich des Mordes oder des Totschlags schuldig gemacht haben soll. Das ums Leben gekommene Kind war ein Junge. Das zweite Kleinkind wurde leicht verletzt.

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