Kampf gegen Übergewicht : Londoner Verkehrsbetriebe verbannen Werbung für Süßes oder Hamburger

Reklame für Junk-Food kann Kinder zu ungesunder Ernährung motivieren. Aus Londons Underground soll sie daher verschwinden.
Reklame für Junk-Food kann Kinder zu ungesunder Ernährung motivieren. Aus Londons Underground soll sie daher verschwinden.

Werbung im öffentlichen Raum soll einen gesunden Lebensstil fördern, meint Londons Bürgermeister.

svz.de von
23. November 2018, 20:44 Uhr

London | Im Kampf gegen das Übergewicht von Kindern wird es bald keine Werbung für Junk-Food im öffentlichen Verkehrsnetz in London mehr geben. Das Verbot soll vom 25. Februar 2019 an für Züge, U-Bahnen und Busse gelten, teilten am Freitag die Verkehrsbehörde Transport of London und Bürgermeister Sadiq Khan mit. Betroffen davon sind etwa stark zuckerhaltige Getränke, Schokoriegel und Hamburger.

Vier von zehn Londoner Kindern sind dick

Der britische Starkoch Jamie Oliver, der sich auch für besseres Schulessen einsetzt, begrüßte die Aktion. Nach jüngsten Statistiken bringen fast 40 Prozent der Zehn- bis Elfjährigen in der Hauptstadt zu viele Kilos auf die Waage. Khan sprach von einer "tickenden Zeitbombe".

Wie in vielen anderen Ländern steigt auch in Großbritannien die Zahl der Kinder mit Typ-2-Diabetes. Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen das Erkrankungsrisiko.

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