Rechter Trauermarsch in NRW : Leiche des Bremer "Hogesa"-Mitgründers in NRW gefunden

Die Hogesa-Bewegung hatte besonders im Oktober 2014 für Schlagzeilen gesorgt, als sich bei einer Kundgebung in Köln Hooligans und Neonazis Straßenschlachten mit der Polizei lieferten. Foto: dpa
Die Hogesa-Bewegung hatte besonders im Oktober 2014 für Schlagzeilen gesorgt, als sich bei einer Kundgebung in Köln Hooligans und Neonazis Straßenschlachten mit der Polizei lieferten. Foto: dpa

Bei einem in Mönchengladbach gefundenen Toten handelt es sich um einen polizeibekannten Rechtsextremen aus Bremen.

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20. September 2018, 15:09 Uhr

Mönchengladbach | Der 32-Jährige aus Bremen sei Mitbegründer des radikalen Bündnisses "Hooligans gegen Salafisten" ("Hogesa"), sagte eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Mönchengladbach. Die am Mittwochabend in der Innenstadt entdeckte Leiche wies Stichverletzungen auf. Die Obduktion am Donnerstag habe ergeben, dass der 32-jährige Bremer sich selbst das Leben genommen habe. Die Leiche wies Messerstiche auf. Zunächst hatten die Ermittler ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen. Dies habe sich aber nicht bestätigt.

Mordkommission ermittelt

Ein Passant hatte die Leiche des 32-Jährigen vor einem Museum gefunden. Weitere Angaben konnte die Polizeisprecherin zunächst nicht machen. Eine Mordkommission ermittelt.

Für Donnerstagabend hatten Rechtsextreme und Hooligans zu einem "Trauermarsch" aufgerufen. Die Veranstaltung verlief friedlich.

Die Hogesa-Bewegung hatte besonders im Oktober 2014 für Schlagzeilen gesorgt, als sich bei einer Kundgebung in Köln Hooligans und Neonazis Straßenschlachten mit der Polizei lieferten. Rund 50 Beamte wurden damals verletzt.

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Bitte holen Sie sich rechtzeitig Hilfe, wenn Sie Selbstmordgedanken plagen, und kontaktieren Sie die Telefonseelsorge. Dort wird Ihnen kostenlose Hilfe angeboten. Hier geht es zu der Homepage der Telefonseelsorge (http://www.telefonseelsorge.de). Unter der Telefonnummer 0800-1110111 oder 0800-1110222 können Sie dort auch kostenlos anrufen. Auf der Webseite von [U25] können sich Jugendliche jederzeit anonym beraten lassen. Eine Übersicht über weitere Beratungsstellen gibt es auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

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