Sechsmonatige Ratspräsidentschaft : Konflikt zwischen den USA und China: Heiko Maas will vermitteln

Die Welt dürfe nicht in eine chinesische und eine amerikanische Interessensphäre zerfallen, sagte Heiko Maas.
Die Welt dürfe nicht in eine chinesische und eine amerikanische Interessensphäre zerfallen, sagte Heiko Maas.

Die Welt dürfe nicht in eine chinesische und eine amerikanische Interessensphäre zerfallen, sagte Maas.

von
01. Juni 2020, 13:47 Uhr

Berlin | Deutschland will sich während seiner Ratspräsidentschaft in der EU um Vermittlung zwischen den USA und China bemühen. "Gerade wir Europäer können kein Interesse daran haben, dass die Interessengegensätze zwischen China und den USA unüberbrückbar werden", sagte Außenminister Heiko Maas (SPD) den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online Montag/Print Dienstag).

Fairer globaler Wettbewerb als Ziel

Die Welt dürfe nicht in eine chinesische und eine amerikanische Interessensphäre zerfallen. Während der sechsmonatigen Ratspräsidentschaft, die am 1. Juli beginnt, sei Deutschland besonders gefordert. Maas bekräftigte auch, dass der geplante EU-China-Gipfel im September stattfinden soll. "Es gibt zu viele wichtige Themen, die wir mit China besprechen müssen", sagte der Minister. Ziel sei, die Volksrepublik zu "ambitionierten Klimazielen und fairem globalen Wettbewerb" zu verpflichten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen