Protestaktion von "Ende Gelände" in Mannheim : Klima-Aktivisten besetzen Förderband von Steinkohlekraftwerk

Das Steinkohlekraftwerk wurde am Samstagmorgen von Klima-Aktivisten aufgesucht.
Das Steinkohlekraftwerk wurde am Samstagmorgen von Klima-Aktivisten aufgesucht.

Sowohl vor als auch auf dem Gelände des Steinkohlekraftwerks in Mannheim protestieren am Samstag Klima-Aktivisten.

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03. August 2019, 10:24 Uhr

Mannheim | Vor dem Steinkohlekraftwerk in Mannheim und auf dem Betriebsgelände protestieren Aktivisten seit dem frühen Samstagmorgen gegen den CO2-Ausstoß der Anlage. "Die Demonstranten blockieren das Hauptzufahrtstor. Außerdem hält sich ein Teil von ihnen auf dem Gelände des Kraftwerks auf", sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Einige der Protestierenden befänden sich auf dem Kohleförderband des Kraftwerks, andere mit Bannern und Schildern vor dem Eingang:

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Organisiert wird der Protest vom Aktionsbündnis "Ende Gelände", wie dieses am Morgen mitteilte. Es sprach von rund 100 teilnehmenden Klima-Aktivisten.

Eine Gefährdung der Protestierenden sei nicht auszuschließen, sagte der Polizeisprecher. Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst seien vor Ort. Die Protestaktion habe gegen 5.30 Uhr begonnen. Ob und inwieweit der Betrieb des Kraftwerks eingeschränkt war, blieb zunächst unklar.

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Umweltschützer hatten in der Vergangenheit immer wieder den Betrieb des gigantischen Meilers kritisiert und das Kraftwerk als „Klimakiller" bezeichnet - und vergeblich dagegen geklagt. Betreiber sind die drei Energiekonzerne RWE (Essen), EnBW (Karlsruhe) und MVV (Mannheim). 2015 ging der 1,2 Milliarden teure Block 9 ans Netz. Er hat eine Leistung von knapp 2150 Megawatt.

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