20 Millionen Euro pro Jahr : Kanada will nicht mehr für Harry und Meghans Sicherheit zahlen

Harry und Meghan wollen sich in Kanada niederlassen. Unklar ist, wer sich dort um ihre Sicherheit kümmert.
Harry und Meghan wollen sich in Kanada niederlassen. Unklar ist, wer sich dort um ihre Sicherheit kümmert.

Unklar ist, wer künftig die umgerechnet bis zu 20 Millionen Euro zahlt.

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28. Februar 2020, 07:42 Uhr

Ottawa | Die Regierung Kanadas will nicht länger für die Sicherheit des britischen Prinzen Harry (35) und dessen Frau Meghan (38) bezahlen. Die Unterstützung für den Personenschutz werde "in den kommenden Wochen" eingestellt, teilte das Sicherheitsministerium laut einem Bericht des Senders CBC am Donnerstag (Ortszeit) mit. Noch würden der Herzog und die Herzogin von Sussex als international zu schützende Personen betrachtet, weshalb Kanada verpflichtet sei, für ihre Sicherheit zu sorgen. Dies werde sich aber mit dem Ende ihrer royalen Verpflichtungen am 31. März ändern.

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"Nie da gewesene Umstände"

Das Paar hatte sich entschieden, seine königlichen Pflichten aufzugeben, das Familienleben mit Sohn Archie zu genießen und zwischen Kanada und Großbritannien zu pendeln. Mit ihrer Entscheidung, sich zeitweise in Kanada niederzulassen, hätten Harry und Meghan die Regierung des Landes "mit einzigartigen und noch nie da gewesenen Umständen" konfrontiert, schrieb Sicherheitsminister Bill Blair in einer Erklärung. Seit November gewährleiste die kanadische Regierung die Sicherheit der jungen Familie.

Zu teuer

Der kanadische Steuerzahlerbund hatte dies heftig kritisiert und in einer Online-Petition Zehntausende Unterschriften für die Forderung gesammelt, die finanzielle Unterstützung für den Personenschutz einzustellen. Medienberichten zufolge könnte dieser im Jahr umgerechnet bis zu 20 Millionen Euro kosten.

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