Kliniken, Apotheken, Bäckereien offen : Corona-Pandemie: In 15 türkischen Provinzen beginnt viertägiges Ausgehverbot

In der türkischen Hauptstadt Istanbul hatte es bereits eine Ausgangssperre gegeben.
In der türkischen Hauptstadt Istanbul hatte es bereits eine Ausgangssperre gegeben.

Ähnliche Ausgangssperren hatten zuvor noch 24 oder 31 Provinzen betroffen.

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16. Mai 2020, 12:46 Uhr

Istanbul | In 15 türkischen Provinzen ist um Mitternacht Ortszeit wegen der Corona-Pandemie ein weiteres mehrtägiges Ausgehverbot in Kraft getreten. Es soll diesmal vier Tage lang gelten – bis Dienstag, einem Feiertag, um Mitternacht. Am Wochenende dürfen Kliniken, Apotheken, Bäckereien und andere als wichtig eingestufte Dienstleister offen bleiben. An den beiden Wochentagen sollen die Menschen begrenzt einkaufen dürfen.

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Die Regierung lockert damit ihre Corona-Beschränkungen weiter - an vorherigen Wochenenden oder langen Wochenenden waren von ähnlichen Ausgangssperren noch 24 oder 31 Städte und Provinzen betroffen gewesen. Die Maßnahme gilt weiterhin für Metropolen wie Istanbul und die Hauptstadt Ankara.

An festgelegten Tagen aus dem Haus

Auf längere und landesweite Ausgangssperren hatte die Türkei bisher verzichtet, um die angeschlagene Wirtschaft nicht weiter zu belasten. Volle Ausgehverbote galten bisher nur gruppenweise, beispielsweise für Senioren ab 65 Jahre oder chronisch Kranke. Mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen dürfen aber auch sie an festgelegten Tagen nun wieder für einige Stunden aus dem Haus. Zudem sind seit dieser Woche unter anderem Friseure und Einkaufszentren wieder offen. Gesundheitsminister Fahrettin Koca meldete am Freitagabend, dass sich bisher rund 146.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert hätten. Außerdem seien rund 4050 Menschen gestorben.

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